Glasfasernetz in Marbach in Betrieb

Lange wurde die Fertigstellung der notwendigen Bauarbeiten in Marbach herbeigesehnt, nun ist es soweit:  Der Netzbetreiber Stiegeler hat auf Basis der fertig gestellten passiven Infrastruktur das Glasfasernetz in Betrieb genommen. Die offizielle Inbetriebnahme fand bei schönstem Wetter u. a. im Beisein von OB Jürgen Roth sowie Katharina Manthey, Referentin des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg statt. Wer über einen fertigen Hausanschluss verfügt sowie einen Signalliefervertrag mit der Firma Stiegeler abgeschlossen hat, kann nun mit bis zu 400 MBit/s im Netz surfen, telefonieren und bei Bedarf fernsehen. Die ersten 80 Kunden sind bereits online.

Langer Weg bis zum Ziel

Ein Glasfasernetz zu bauen ist nicht leicht, gehören doch viele verschiedene Schritte und Kompetenzen dazu: von der Bedarfsabfrage über Förderanträge, die Ausschreibung sowie Ausführung der Tiefbauarbeiten, den Bau der Glasfaseranschlüsse und das Einblasen der Glasfaserkabel sowie die Sicherstellung der Signalzuführung in den Ort hinein und schließlich die dortige Verteilung. Erst dann kann der Netzbetreiber die notwendige aktive Technik im Technikstandort (PoP) bereitstellen und für Licht bzw. ein Signal auf den Leitungen sorgen. Das ist in Marbach nun der Fall. „16 Jahre habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt“, so Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple am Donnerstag. „Sie können sich also vorstellen, wie glücklich ich über den heutigen Tag bin.“ Rund 450 Hauseigentümer haben sich für den Bau eines Hausanschlusses entschieden, schon 130 Personen haben einen Vertrag mit Stiegeler abgeschlossen.

Großes Glück für die Einwohner

Einer der Haushalte, der bereits online ist, ist die Familie Landerer. Angelika Landerer ließ es sich nicht nehmen, über ihren Anschluss zu berichten. „Wir hatten früher eine katastrophale Verbindung, waren auf LTE angewiesen“, so Angelika Landerer. „Jetzt kann ich es manchmal noch gar nicht fassen, wie schnell die Verbindung ist.“ Für den Techniker von Stiegeler zog sie den Vergleich mit einem Schornsteinfeger. „Wir alle, auch alle Nachbarn, waren wirklich glücklich, als der Tag der Anschluss-Schaltung da war.“

Tarifoptionen

Wer einen Vertrag mit dem Anbieter Stiegeler eingeht, kann Internet, Telefon und sogar Fernsehen in Form von Stiegeler TV (IPTV) oder Kabelfernsehen (DVB-C) buchen. Je nach Bedarf stehen Privatkunden Geschwindigkeiten von wahlweise 100, 300 oder sogar 400 MBit/s zur Verfügung – ab 44,95 €/Monat. Das bedeutet nicht nur ein ganz anderes Erlebnis beim Surfen im Internet im Gegensatz zur kupferbasierten Nutzung, auch das Streamen von Filmen und Videos oder das Hochladen großer Dateien ist nun eine einzige Freude. Sowohl hohe Download- als auch Uploadraten bis 160 MBit/s im größten Tarif machen es möglich. In den verfügbaren Tarifen enthalten ist immer eine Telefonflatrate ins deutsche Festnetz. Unternehmen mit speziellen Bedürfnissen können Bandbreiten im Gigabit-Bereich und weitere Leistungen buchen.

Weitere Informationen

Nach Vertragsabschluss kümmert sich mit entsprechender Beauftragung das Team von Stiegeler um die Kündigung des Festnetzvertrags beim aktuellen Anbieter. So wird sichergestellt, dass die aktuelle Rufnummer mitgenommen werden kann und eine nahtlose Weiterversorgung über das neue Netz sichergestellt ist. Offene Fragen beantwortet Stiegeler beim Beratungstag vor Ort (Termine am 3. und 10. Juli), telefonisch unter 07673/888 99-24 oder per E-Mail an info@stiegeler.com. Tarife unter: www.stiegeler.com/verfuegbarkeit-pruefen

Join the discussion 2 Kommentare

  • Erich Ronneberger sagt:

    Guten Tag Zusammen,
    ich wohne in Rotzel und auf meinem Schreibtisch liegt das Infoblatt zum FTTH- Glasfaserhausanschluss.
    Wir sind 2009 von Waldshut nach Rotzel in unser neu gebautes Mehrfamilienhaus gezogen und haben dabei einen Schock bzgl. Internet erlebt. Seit 1995 konnte ich in Waldshut in meinem Homeoffice zufriedenstellend auf meiner CAD- Anlage arbeiten, natürlich nicht vergleichbar mit meiner CAD- Anlage bei meinem Arbeitgeber in CH- Wallisellen. Aber in Rotzel bot Telekom den bekannten DSL- Anschluss, wo meine CAD- Anlage stehen blieb. Geholfen hat mir die Firma RST mit seiner Funktechnik, die ich bis heute nutze. Dabei habe ich im Haus vom Keller bis zum Büro im Dachgeschoss weit über 2000.- € für diverse Übertragungstechniken von Telekom, Fritz- Box, TP- Link u.a. investiert. Grundsätzlich möchte ich den Glasfaseranschluss für mein Haus, aber können Sie mir folgende Fragen beantworten:
    1. Bedeutet FTTH- Anschluss in Rotzel mit den genannten Kosten tatsächlich „bis in die Wohnung“?
    2. Bei einem FTTC- Anschluss könnte die vorhandene Infrastruktur im Haus genutzt werden und wie hoch wäre dann der Leistungsverlust bei 300 bzw. 400 MBit/s?

    Ich wäre Ihnen sehr denkbar, wenn Sie mir zeitnah eine Antwort geben könnten. Ich möchte in der Frist 07/2020 mich entscheiden, ob ich den vorliegenden Hausanschlussvertrag abschliesse oder nicht. Dabei hoffe ich, dass ich bei Ihnen eine kompetente Antwort finde.

    • Marina Stiegeler sagt:

      Guten Tag Herr Ronneberger, vielen Dank für Ihre Nachricht. In Rotzel ist die Stadt Laufenburg selbst für den Breitbandausbau verantwortlich. Sie schließen also auch mit der Stadt einen Hausanschlussvertrag ab. FTTH bedeutet Glasfaser bis zum Haus. Wenn Sie in einem Einfamilienhaus wohnen, so müssen Sie intern nur noch für eine Netzwerkverkabelung sorgen, um in den vollen Genuss der Geschwindigkeit über Glasfaser zu kommen. FTTC wird in Rotzel nicht angeboten werden. Davon abgesehen würde hier bei ca. 100 MBit/s bei unseren Tarifen Ende sein. Wir empfehlen dringend den Abschluss eines Hausanschlussvertrags. Viele Grüße, Ihr Stiegeler-Team

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