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Unsere Region

Ein Netz. Mehr Möglichkeiten.

Open Access verändert die Glasfaserwelt.
Mehr Tarifvielfalt, schnellerer Ausbau, weniger Baustellen: Auch Stiegeler treibt diesen Ansatz im Jahr 2026 gezielt weiter voran – mit neuen Kooperationen, die für mehr Wettbewerb sorgen und so die Internetversorgung in der Region nachhaltig stärken.

Wenn in einer Gemeinde ein neues Glasfasernetz entsteht, tauchen früher oder später ganz ähnliche Fragen auf: Wann kann ich wechseln? Welche Tarife gibt es? Und vor allem – welche Anbieter kann ich eigentlich wählen? Noch vor wenigen Jahren war die Antwort oft: genau einen. Heute sieht das vielerorts anders aus. Immer häufiger stehen mehrere Angebote zur Auswahl – obwohl nur ein einziges Netz im Boden liegt. Möglich macht das ein Prinzip, das in der Glasfaserbranche zunehmend an Bedeutung gewinnt: Open Access.

Die Idee dahinter ist schnell erklärt: Statt dass jeder Anbieter eigene Leitungen baut, werden bestehende Netze gemeinsam genutzt. Für Kunden bedeutet das vor allem mehr Wahlfreiheit – zwischen verschiedenen Internetanbietern und Tarifen, die auf ein und demselben Netz verfügbar sind. Gleichzeitig sorgt diese Angebotsvielfalt für mehr Wettbewerb und damit auch für faire Preise.

Auch für den Glasfaserausbau selbst hat Open Access klare Vorteile. Wenn Netze gemeinsam genutzt werden, lässt sich Doppelausbau vermeiden: Straßen müssen nicht mehrfach geöffnet werden, was Anwohner und Verkehr entlastet. Vor allem aber wird der Ausbau wirtschaftlicher: Investitionen rechnen sich schneller, Netze werden besser ausgelastet und Glasfaser kann zügiger in weitere Gemeinden gebracht werden. Gerade vor dem Hintergrund steigender Baukosten und höherer Zinsen spielt der freie Netzzugang also eine entscheidende Rolle, um die flächendeckende Glasfaserversorgung in Deutschland voranzutreiben.

Neue Kooperationen stärken die Region
Für Stiegeler wird 2026 ein Jahr, in dem der Open-Access-Gedanke besonders deutlich wird. Durch neue Kooperationen mit anderen Netzanbietern erweitert Stiegeler sein Versorgungsgebiet und bringt seine Tarife in zusätzliche Regionen. Für die Menschen vor Ort bedeutet das: Noch mehr Haushalte und Geschäftskunden können künftig von schnellem Internet über Glasfaser, leistungsstarken Tarifen und dem persönlichen Kundenservice eines regionalen Internetanbieters profitieren.

Ein erster Schritt dafür ist die Kooperation von Stiegeler mit der NetCom BW, die im Juni 2025 beschlossen wurde. Während Stiegeler seine Wurzeln im Südwesten Baden-Württembergs hat, ist die NetCom BW vor allem stark in der schwäbischen Landeshälfte verankert. Mit der Open-Access-Vereinbarung haben sich diese zwei regionalen Unternehmen bewusst für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entschieden. Damit kann Stiegeler seine Tarife künftig auch im Netz der NetCom BW anbieten und so sein Versorgungsgebiet Schritt für Schritt über seine Heimatregion Südbaden hinaus erweitern.

Doch Open Access entfaltet seine Stärke nicht nur beim Wachstum, sondern auch dann, wenn sich Rahmenbedingungen beim Ausbau verändern. Genau hier setzt die Kooperation von Stiegeler mit Vodafone an. Dank der Vereinbarung von Stiegeler und Vodafone kann Stiegeler in der Ortenau, im Enzkreis und im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald seine Tarife künftig auch auf Glasfasernetzen anbieten, die mit öffentlichen Fördergeldern errichtet und von Vodafone betrieben werden.

Besonders relevant ist diese Zusammenarbeit für Stiegeler-Kunden in Gemeinden wie Ottenhöfen oder Steinach im Ortenaukreis: Hier hat der bisherige Ausbaupartner Unsere Grüne Glasfaser (UGG) den Rückzug von seinen Ausbauplänen bekanntgegeben. Nun soll das Glasfasernetz mithilfe öffentlicher Fördergelder errichtet werden. Doch trotz dieses Wechsels bleibt für die Kunden vor Ort das Entscheidende erhalten: Dank der Open-Access-Kooperation von Stiegeler und Vodafone können sie weiterhin von Stiegeler versorgt werden – also genau von dem Anbieter, für den sie sich bereits bewusst entschieden haben. „Als regionaler Internetanbieter mit langjähriger Erfahrung im Glasfasermarkt ist es uns wichtig, unseren Kunden gerade in solchen Situationen eine verlässliche Lösung zu bieten“, erklärt Geschäftsführer Felix Stiegeler. „Wir freuen uns sehr, dass wir durch die Kooperation mit Vodafone an der Seite unserer Kunden bleiben können.“

Ein ähnliches Ziel verfolgt auch die Zusammenarbeit von Stiegeler mit Plusnet. Über die von Plusnet betriebene Open- Access-Plattform Netbridge erhält Stiegeler Zugang zu den Glasfasernetzen anderer Netzbetreiber – wie etwa der Deutschen Telekom, die nach dem Rückzug von UGG ebenfalls in einigen Gemeinden den Glasfaserausbau übernimmt. Für Stiegeler-Kunden in Gemeinden wie Bad Säckingen oder Dettingen an der Erms bedeutet das: Auch hier bleibt Stiegeler als ihr vertrauter Anbieter verfügbar, selbst wenn die Netzinfrastruktur von einem anderen Unternehmen errichtet wird. Was sich für Kunden oft ganz einfach anfühlt – wie ein Netz aus einer Hand –, erfordert im Hintergrund ein reibungsloses Zusammenspiel vieler Prozesse. Genau hier setzt die bundesweite Plattform Netbridge an: Sie verbindet Netzbetreiber und Diensteanbieter, standardisiert Abläufe und reduziert technische und vertragliche Hürden. So werden Open-Access-Abstimmungen vereinfacht und neue Kooperationen deutlich schneller umgesetzt.

Open Access: Teil der Stiegeler-DNA
Auch wenn Open Access aktuell besonders in den Fokus rückt, ist das Prinzip für Stiegeler schon längst gelebte Praxis. Denn Stiegeler setzt seit Jahren auf ein mehrsäuliges Geschäftsmodell, bei dem eigene Netze, Pachtnetze und Open-Access-Kooperationen ineinandergreifen und so eine möglichst breite Versorgung ermöglichen. Den Open-Access-Gedanken lebt Stiegeler dabei in beide Richtungen: So versorgt Stiegeler z. B. im Landkreis Lörrach seit mehreren Jahren erfolgreich über das Netz des Zweckverbands, das von PYUR betrieben wird. Gleichzeitig öffnet Stiegeler auch seine eigenen Netze für andere Anbieter – etwa im Landkreis Waldshut, wo auch ein kleinerer regionaler Anbieter über das Stiegeler-Netz seine Dienste anbietet. Auch künftig wird dieser Weg weiterverfolgt: Über die Plattform Netbridge stellt Stiegeler sein Netz auch weiteren Anbietern zur Verfügung. „Wir verstehen Open Access nicht als Einbahnstraße“, betont Felix Stiegeler. „Wenn andere Anbieter unser Netz nutzen möchten, ermöglichen wir das gern – denn von der höheren Netzauslastung profitieren am Ende alle: Netzbetreiber, Diensteanbieter und vor allem auch unsere Kunden als Endverbraucher.“

Durch Kooperation und fairen Wettbewerb entsteht so ein Zusammenspiel, bei dem es nicht darum geht, wer ein Netz gebaut hat, sondern wie vielen Menschen damit der Zugang zu schnellem Internet ermöglicht werden kann.

Mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen ist der Grundstein für die Erweiterung des Stiegeler-Versorgungsgebiets gelegt. Nun folgt die nächste Phase: „Im Laufe des Jahres werden wir mit der Vermarktung unserer Tarife in den neu hinzugekommenen Gebieten beginnen“, erzählt Felix Stiegeler. Dann können sich Interessierte informieren, welche Stiegeler-Tarife an ihrer Adresse verfügbar sind. Für Stiegeler ist die Versorgung über Open Access der nächste logische Schritt: weiterwachsen, neue Gebiete erschließen und gleichzeitig nah an den Menschen bleiben – damit noch mehr Haushalte in Baden-Württemberg nicht nur in den Genuss von zukunftsfähigem Internet kommen, sondern dabei auch auf die persönliche Erreichbarkeit und den zuverlässigen Kundenservice vom Anbieter aus der Region zählen können.

Neuer Ausbau für die digitale Zukunft der Region

Im Landkreis Freudenstadt entsteht ein neues Glasfasernetz für rund 3.800 Hausanschlüsse. Gleichzeitig stärkt Stiegeler mit einer neuen Open-Access-Kooperation mit Vodafone die Versorgung in weiteren Regionen. Beide Projekte zeigen, wie moderne Infrastruktur, regionale Zusammenarbeit und mehr Wahlfreiheit zusammenwirken.

Schnelles Internet ist längst mehr als eine technische Frage. Es entscheidet darüber, wie gut Menschen von zuhause arbeiten können, wie zuverlässig Betriebe digitale Prozesse nutzen, wie Gästehäuser erreichbar bleiben und wie Familien ihren Alltag organisieren. Genau deshalb ist der Glasfaserausbau ein wichtiger Baustein für die Zukunft des ländlichen Raums. Im Landkreis Freudenstadt ist nun ein weiterer Schritt gemacht: In sechs Gemeinden entsteht ein modernes Glasfasernetz mit rund 3.800 Hausanschlüssen.

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Ausbau in den Gemeinden Dornstetten, Empfingen, Glatten, Schopfloch, Seewald und Waldachtal offiziell auf den Weg gebracht. Gemeinsam arbeiten Landkreis, Gemeinden und Ausbaupartner daran, auch bislang unterversorgte Gebiete zuverlässig an schnelles Internet anzuschließen.

Landrat Andreas Junt machte beim Auftakt deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Region hat:
„Das, was wir jetzt bauen, bedeutet Zukunft – für die Bürgerinnen und Bürger, für unsere Unternehmen oder auch den Tourismus in unserem Landkreis.“

Nach Abschluss der Bauarbeiten übernimmt Stiegeler den Netzbetrieb. Privatkunden können dann über Glasfaser mit Internet, Telefonie und Fernsehen versorgt werden.

 

Infrastruktur, die den ländlichen Raum stärkt
Der Ausbau bringt Glasfaser dorthin, wo sie im Alltag gebraucht wird: in Wohnhäuser, Betriebe, Gästehäuser und überall dorthin, wo Menschen zuverlässig arbeiten, lernen, kommunizieren oder digitale Dienste nutzen möchten. Für die beteiligten Gemeinden ist das ein wichtiger Standortfaktor. Denn eine leistungsfähige digitale Infrastruktur macht Regionen attraktiver – für Familien, Unternehmen, touristische Betriebe und Menschen, die auch außerhalb großer Städte gut angebunden sein möchten. Gerade im ländlichen Raum geht es beim Glasfaserausbau deshalb nicht nur um Bandbreite. Es geht um Teilhabe, Wettbewerbsfähigkeit und die Frage, wie zukunftsfähig eine Region aufgestellt ist.

 

Stiegeler und Vodafone starten offene Netzpartnerschaft
Neben neuen Ausbauprojekten gewinnt auch die gemeinsame Nutzung bestehender Glasfasernetze weiter an Bedeutung. Am 18. Februar 2026 haben Stiegeler und Vodafone eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Sie betrifft die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis und Ortenaukreis. Rund 45.000 Haushalte sollen künftig davon profitieren, zwischen den Tarifen beider Anbieter wählen zu können. Die Vereinbarung umfasst öffentliche Glasfasernetze, die von Zweckverbänden errichtet und von Vodafone betrieben werden, sowie rund 15.000 eigenwirtschaftlich von Vodafone erschlossene Anschlüsse.

Mehr Auswahl auf bestehenden Netzen
Die Kooperation folgt dem Prinzip Open Access. Das bedeutet: Ein Glasfasernetz wird nicht nur von einem Anbieter genutzt. Auch andere Anbieter können ihre Tarife auf diesem Netz bereitstellen. Für Kunden bedeutet das mehr Wahlfreiheit. Sie können zwischen verschiedenen Angeboten wählen, ohne dass dafür mehrere Glasfasernetze parallel gebaut werden müssen. Gleichzeitig wird vorhandene Infrastruktur besser ausgelastet. „Das Teilen von Gigabit-Netzen erhöht die Auslastung und schafft mehr Wettbewerb“, erklärt Stefan Koch von Vodafone. Auch für Stiegeler ist die Kooperation ein wichtiger Schritt.

 

Verlässliche Lösung für Ottenhöfen, Nordrach und Steinach
Besonders wichtig ist die Vereinbarung für Ottenhöfen, Nordrach und Steinach im Ortenaukreis. Dort war der Glasfaserausbau zunächst durch Unsere Grüne Glasfaser vorgesehen. Nun wird das Projekt vom Zweckverband Breitband Ortenau umgesetzt und von Vodafone betrieben.
Für bestehende Stiegeler-Kunden ist dabei entscheidend: Ihre Verträge bleiben dank der Kooperation bestehen. Auch wenn sich die Ausbaukonstellation verändert, bleibt Stiegeler als Anbieter an ihrer Seite. Das zeigt, welchen praktischen Nutzen offene Netzpartnerschaften haben können. Sie schaffen nicht nur mehr Wettbewerb, sondern helfen auch dabei, Versorgungslösungen verlässlich weiterzuführen, wenn sich Rahmenbedingungen im Ausbau ändern.

Felix Stiegeler:
„Durch die Kooperation erweitern wir als regionaler Anbieter unser Versorgungsgebiet und können Kunden in den neuen Gebieten mit schnellem Internet, Telefon und Fernsehen sicher versorgen.“

Ausbau und Kooperation greifen ineinander
Der Glasfaserausbau im Landkreis Freudenstadt und die Open-Access-Kooperation mit Vodafone stehen für zwei Wege, die dasselbe Ziel verfolgen: mehr Menschen zuverlässig mit zukunftsfähigem Internet zu versorgen. Dort, wo neue Netze entstehen, braucht es starke Partner, gute Abstimmung und langfristigen Betrieb. Dort, wo bereits Netze vorhanden sind oder öffentlich errichtet werden, kann gemeinsame Nutzung dafür sorgen, dass Infrastruktur effizienter eingesetzt wird und Kunden mehr Auswahl erhalten. Für Stiegeler gehören beide Ansätze zusammen. Das Unternehmen baut die Versorgung in der Region weiter aus, übernimmt Netzbetrieb und setzt zugleich auf Kooperationen, die den Zugang zu schnellem Internet erleichtern. So entsteht Schritt für Schritt eine digitale Infrastruktur, die den ländlichen Raum stärkt – zuverlässig, leistungsfähig und nah an den Menschen vor Ort.

Aus der Region. Für die Region.
Wir gestalten die digitale Zukunft gemeinsam

Was mit einer Idee und viel Engagement begann, ist heute ein wachsendes Unternehmen mit rund 70 Mitarbeitenden an fünf Standorten in Südbaden. Als regionaler Telekommunikationsanbieter versorgen wir Privat- und Geschäftskunden in zahlreichen Landkreisen mit schnellem Internet, Telefonie, Fernsehen und Mobilfunk – und treiben den Breitbandausbau im ländlichen Raum konsequent voran.

Technologie mit Teamgeist
Innovation entsteht bei uns im Miteinander. Unser Team aus engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bringt Ideen, Verantwortung und Freude an der Sache zusammen – das ist unsere Energiequelle für Fortschritt. Wir fördern Eigeninitiative, schätzen Persönlichkeit und schaffen Raum für individuelle Entwicklung.

Mit Leidenschaft für Fortschritt
Was uns verbindet, ist der gemeinsame Anspruch, Dinge besser zu machen. Bei Stiegeler bedeutet Arbeiten, Zukunft aktiv mitzugestalten – in einem Umfeld, das Teamgeist, Vertrauen und Verantwortung großschreibt. Mit Leidenschaft, Kompetenz und regionaler Identität gestalten wir jeden Tag ein Stück digitale Zukunft – regional. digital. gemeinsam.

Werde Teil unseres Teams
Bei Stiegeler arbeitest du in einem Umfeld, das Gestaltungsspielraum, Verantwortung und echte Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Hier zählen Ideen, Eigeninitiative und die Freude daran, gemeinsam etwas zu bewegen. Ob du am Anfang deiner Karriere stehst oder bereits Erfahrung mitbringst – bei uns findest du eine Aufgabe mit Sinn, Kolleginnen und Kollegen, die füreinander einstehen, und ein Unternehmen, das Zukunft nicht nur redet, sondern macht. Starte mit uns in die digitale Zukunft – regional. digital. gemeinsam.
👉 Interesse geweckt? Dann entdecke hier unsere offenen Stellen und finde raus welche Stelle am besten zu Dir passt!

Besonderen Wert legen wir auf Aus- und Weiterbildung: Von der Berufsausbildung über duale Studiengänge an der DHBW bis hin zu internen Entwicklungspfaden unterstützen wir unsere Mitarbeitenden auf ihrem Weg – fachlich wie persönlich. Doch Lernen endet bei uns nicht mit dem Abschluss: Auch erfahrene Mitarbeitende profitieren von individuellen Entwicklungspfaden, Weiterbildungen und internen Schulungsangeboten. So schaffen wir Raum für persönliches Wachstum – und sichern die Qualität, die Stiegeler auszeichnet.

Ausbildung und Weiterbildung bei Stiegeler
Bei Stiegeler steht Lernen nicht still – wir fördern Talente von Anfang an. Ob Berufsausbildung, duales Studium an der DHBW oder gezielte Weiterbildung im Berufsalltag: Wir verbinden Praxis und Theorie auf ideale Weise. Unsere Auszubildenden und Studierenden sammeln von Beginn an wertvolle Praxiserfahrung im Unternehmen und vertiefen ihr Wissen in den begleitenden Theoriephasen an unseren Partnerhochschulen und Berufsschulen. So entsteht ein Wechselspiel, das Fachwissen mit echtem Praxisbezug verbindet.

Duale Studierende besuchen in der Regel die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Lörrach, wo Praxisnähe und wissenschaftliches Lernen Hand in Hand gehen. Alternativ kann der theoretische Teil des Studiums auch an einem anderen DHBW-Standort, zum Beispiel in Stuttgart, absolviert werden.
👉 dhbw-loerrach.de

Unsere Auszubildenden nehmen während der Theoriephasen am Unterricht an einer Berufsschule der IHK teil. Welche Schule das im Einzelfall ist, teilt die IHK Freiburg kurz vor Ausbildungsbeginn mit.
👉 ihk.de/freiburg

Das Stiegeler Infomobil ist wieder on Tour

Der Frühling ist da – und mit ihm startet auch das Stiegeler Infomobil in die neue Saison. Von März bis Oktober ist das Beratungsteam wieder im gesamten Versorgungsgebiet unterwegs und bringt persönliche Beratung rund um Internet, Telefon, Fernsehen und Mobilfunk direkt zu Ihnen vor Ort.

Persönliche Beratung direkt vor Ort Kundennähe, kurze Wege und persönliche Ansprechpartner:
Dafür steht Stiegeler seit jeher. Gerade wenn es um Themen wie Glasfaser, Anbieterwechsel, Hausverkabelung oder die passende Internetversorgung geht, entstehen oft individuelle Fragen. Genau hier setzt das Infomobil an. Von März bis Oktober tourt das Stiegeler-Team durch das gesamte Versorgungsgebiet und bietet unkomplizierte Beratung direkt in den Gemeinden an. Den Auftakt macht in diesem Jahr der Schwarzwald-Baar-Kreis. Anschließend folgen zahlreiche weitere Stationen in der Region.

Neues Infomobil mit moderner Ausstattung

Der Innenraum greift den Look der aktuellen Stiegeler-Markenkampagne „Keine Märchen“ auf und bietet eine gemütliche Lounge für persönliche Gespräche. Klimaanlage und WLAN sorgen dafür, dass Beratung auch an warmen Tagen angenehm und direkt vor Ort möglich ist. Und bei schönem Wetter wird die Beratung zusätzlich nach draußen erweitert: Bequeme Stiegeler-Liegestühle laden dazu ein, Platz zu nehmen und die persönliche Beratung ganz entspannt zu genießen. Ein integrierter Bildschirm an der Außenwand informiert über Neuigkeiten rund um Internet, Telefon, Fernsehen und Mobilfunk.

Beratung mit Erlebnisfaktor
In dieser Saison wartet am Infomobil außerdem ein besonderes Highlight: ein Glücksrad mit attraktiven Sofortgewinnen. Dank der Kooperation mit der Privatbrauerei Waldhaus haben Besucher mit etwas Glück sogar die Chance auf ausgewählte Bierspezialitäten aus dem Waldhaus-Sortiment. So wird der Besuch am Infomobil nicht nur informativ, sondern auch zu einem kleinen Erlebnis vor Ort.

Vorbeikommen und beraten lassen
Das Stiegeler Infomobil kommt direkt in die Gemeinden. Vor Ort beantwortet das Team persönliche Fragen rund um Internet, Glasfaser, Telefonie, Fernsehen und Mobilfunk. Einfach vorbeischauen und beraten lassen – das Stiegeler-Team freut sich auf Ihren Besuch.

Tour Termine für den Juni - Juli

 

11. Juni
15 - 18 Uhr
Schmidts Markt,
Im Hammer 5,
79664 Wehr

 

 

12. Juni
15 - 18 Uhr
Schmidts Markt,
Im Hammer 5,
79664 Wehr

 

 

18. Juni
15 - 18 Uhr
Oberhof,
Rathausstr. 9,
79730 Murg

 

 

19. Juni
15 - 18 Uhr
Oberhof,
Rathausstr. 9,
79730 Murg

 

 

25. Juni
15 - 18 Uhr
Platz vor dem Rathaus,
Hauptstr. 7,
79736 Rickenbach

 

 

26. Juni
15 - 18 Uhr
Le Castellet Platz,
Schachenbühlstr. 2,
79737 Herrischried

 

 

03. Juli
15 - 18 Uhr

Vor dem Rathaus,
79872 Bernau

 

 

04. Juli

Sommer in Wehr,
79664 Wehr

 

 

09. Juli
15 - 18 Uhr
Schmidt Märkte,
Im Rappennest 2,
79859 Schluchsee

 

 

10. Juli
15 - 18 Uhr
EDEKA Fechingen,
Schwarzwalddtraße 36,
79777 Ühlingen-Birkendorf

 

 

18. Juli
15 - 18 Uhr
Parkplatz "Jägermatt",
beim Schmidts Markt,
79682 Todtmoos

 

 

23. Juli
15 - 18 Uhr
Vorplatz Rathaus,
Badener Platz 1,
79872 Bernau

 

Holzbau, Hightech und Verantwortung: Ein Gespräch mit Lignotrend

Ein Gespräch mit Ralf Harder, dem Marketingleiter von Lignotrend, und Benedikt Albert, Zimmermeister sowie Projektmanager im Klimaholzhaus-Team, über regionale Wertschöpfung, digitale Prozesse und die Bedeutung leistungsfähiger Netze. Holzbau wird oft mit Handarbeit und Tradition assoziiert. Doch bei Lignotrend in Weilheim wird schnell klar: Ohne digitale Prozesse gäbe es viele der innovativen Bauelemente gar nicht. Vom ersten Baumstamm bis zur fertigen Deckentafel ist jeder Schritt vernetzt. Diese ausführliche Interviewfassung vertieft den Fokus auf Digitalisierung und zeigt, wie Holz, Hightech und Verantwortung bei Lignotrend zusammenfinden.

Vom Stamm zum digitalen Rohstoff
Redaktion: Wie beginnt die Wertschöpfungskette bei Lignotrend?
RalfHarder (Leiter Marketing): Der Weg startet nicht am Reißbrett, sondern bereits im Wald: Der Stamm wird im Sägewerk angeliefert und dort mit Laserscannern vermessen. Diese Daten fließen in unser ERP‑System. Jedes Stück Holz ist digital erfasst – von Qualität und Dimension über die spätere Zuordnung zu Produktionschargen. So lassen sich Fichte und Weißtanne aus der Region effizient einsetzen.

Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Unsere Produkte entstehen aus Seitenware, dem flächigen Restholz, das beim Sägen anfällt. Früher kauften wir Bretter zu und klebten sie. Heute produzieren wir die Rohware selbst. Aus der digitalen Vermessung resultieren präzise Dateien, die in CAD‑Programme für Architektur und Statik übernommen werden. Damit beginnt der digitale Prozess lange bevor das erste Brett verklebt wird.

Digitale Planung und Fertigung
Redaktion: Wie geht es nach der Vermessung weiter?
RalfHarder (Leiter Marketing): Die Planung läuft vollständig modellbasiert. Architekturdaten werden digital an unsere Konstruktionsabteilung übergeben, wo man die Elemente zuschneidet und die Rippenstrukturen definiert. Diese Informationen werden in CNC‑Maschinencodes übersetzt. Es gibt keine improvisierten Schnitte mehr vor Ort; das erhöht die Präzision und reduziert Verschnitt. Selbst Abschnitte aus der Produktion werden erfasst, um den Rohstoff effizient zu nutzen.

Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Durch die integrierte Software wissen wir jederzeit, welche Bauteile in welchem Stadium sind. Unsere Systeme erzeugen Bestellvorschläge und schlagen vor, wann welches Material nachproduziert werden sollte. Das hilft uns, bedarfsorientiert zu arbeiten. Ein Beispiel: Früher gab es einen „Mann mit dem Bauch“, der den Wareneinkauf aus Erfahrung steuerte. Heute berechnet das System, wann zehn Paletten einer bestimmten Brettsorte auf Lager sein sollten – der Mensch überprüft, aber die Grundlage ist digital.

Vernetzung der Standorte
Redaktion:
Welche Infrastruktur braucht eine so vernetzte Produktion?
RalfHarder (Leiter Marketing): Wir haben fünf Standorte im Südschwarzwald, darunter die Zentrale in Weilheim und ein Sägewerk in Ibach. Diese Standorte müssen untereinander ständig Daten austauschen: Maschinenprogramme, Lagerbestände, Lieferpläne. Ohne stabile Glasfaseranschlüsse und redundante Server wäre das undenkbar. Fällt eine Datenleitung aus, gerät die Produktion ins Stocken. Deshalb verfügen wir über ausfallsichere Netze und sichern unsere Daten in der Cloud sowie auf lokalen Backup‑Servern. Einige Anwendungen wie Salesforce laufen komplett in der Cloud – und werden mit internen Systemen synchronisiert.

Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Zuverlässige Vernetzung betrifft auch externe Partner. Logistikdienstleister erhalten digitale Lieferscheine, damit das richtige Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Schnittstellen zu Speditionen sind genauso wichtig wie unsere internen Netze. Nur so können wir garantieren, dass Baustellen pünktlich beliefert werden.

Nachhaltige Lieferketten im digitalen Fokus
Redaktion: Wie spielen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen?
RalfHarder (Leiter Marketing): Die EU‑Verordnung über entwaldungsfreie Produkte fordert, dass Holzprodukte nicht von kürzlich entwaldeten Flächen stammen und ab Ende 2026 entsprechende Nachweise vorgelegt werden müssen. Diese Transparenz lässt sich nur digital darstellen: Wir dokumentieren den gesamten Weg des Holzes – vom Waldstück über das Sägewerk bis zum fertigen Element. Durch unsere PEFC‑zertifizierte Lieferkette und die Chain‑of‑Custody‑Zertifizierung erfüllen wir diese Vorgaben schon heute.

Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Digitalisierung hilft auch bei der Materialeffizienz. Wir optimieren Rippengeometrien und akustische Absorptionsflächen mithilfe von Software. Das Ergebnis sind Bauteile, die nur so viel Holz nutzen, wie statisch nötig ist. Damit verstärken wir den CO₂‑Speichereffekt: Ein Kubikmeter Holz bindet ungefähr eine Tonne CO₂. Durch präzise Planung vermeiden wir Verschnitt – das ist Ressourcenschonung in der Praxis.

Redaktion: Sie sprechen von einem „digitalen Zwilling“. Was bedeutet das in der Praxis?
Ralf Harder (Leiter Marketing): Ein digitaler Zwilling ist eine virtuelle Darstellung eines Gebäudes, die mithilfe von BIM‑Daten, Laser‑Scans und Sensordaten erstellt wird. Dieses Modell spiegelt den physischen Bau bis ins Detail wider. Bei Lignotrend beginnt das bereits beim eingehenden Stamm: Er wird digital vermessen, klassifiziert und als Datensatz in die Planung übernommen. Daraus entsteht ein interaktives Modell, das wir kontinuierlich mit Fertigungs‑, Transport‑ und Montageinformationen ergänzen.

Redaktion: Was bringt Ihnen ein solcher Zwilling bei der Zusammenarbeit mit Architekten und Bauherren?
Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Alle Beteiligten arbeiten am gleichen Modell. Ein digitaler Zwilling ermöglicht schnelleres und leichteres Abstimmen – Änderungen lassen sich jederzeit einpflegen, und man sieht sofort die Auswirkungen auf Statik, Akustik oder Materialbedarf. Studien zeigen, dass virtuelle Modelle insbesondere die Abstimmung zwischen Architekten, Ingenieuren und ausführenden Firmen beschleunigen und die Produktivität steigern.

Redaktion: Welche weiteren Vorteile hat ein digitaler Zwilling im Bauprozess?
Ralf Harder (Leiter Marketing): Mehrere: Er erleichtert das Ressourcenmanagement, weil die Lieferkette harmonisiert wird – das richtige Material trifft zum richtigen Zeitpunkt ein. Außerdem lässt sich der Baufortschritt aus der Ferne überwachen, und die Beteiligten können fundiertere Entscheidungen treffen, weil das Modell alle relevanten Daten in Echtzeit bündelt. Für uns bedeutet das: weniger Verschnitt, weniger Fehler, schnellere Produktion – und für die Bauherren ein präziseres Ergebnis.

Redaktion: Lässt sich so ein Modell wirklich flexibel anpassen?
Ralf Harder (Leiter Marketing): Ja. Wenn ein Bauherr kurz vor Produktionsstart eine Änderung wünscht, passt unser Planer die Geometrie im digitalen Zwilling an. Das System aktualisiert daraufhin automatisch die CNC‑Daten für unsere Maschinen und generiert neue Stücklisten. Diese Fähigkeit, Änderungen ohne Verzögerung umzusetzen, unterscheidet uns im Markt und macht den Holzbau auch bei anspruchsvollen Projekten konkurrenzfähig.

Lignotrend zeigt, wie digitaler Holzbau im ländlichen Raum funktionieren kann: Der Rohstoff stammt aus der Region, die Verarbeitung erfolgt auf modernsten Maschinen, und jeder Schritt wird digital begleitet. Die Kombination aus vernetzten Standorten, Cloud‑gestützten Systemen und nachhaltiger Lieferkette ermöglicht nicht nur präzise Produkte, sondern auch Transparenz gegenüber Kunden und Gesetzgebern. Digitalisierung ist für das Unternehmen kein Schlagwort, sondern der Kern einer Verantwortungskultur, die Materialeffizienz, Klimaschutz und Service vereint.

Digitale Lebensader der Gesundheitsversorgung

Kommunikationsberater Thilo Jakob spricht über die Bedeutung der Digitalisierung in der Medizin.

Freiburg als Gesundheitsregion – Vernetzung und Innovation

Redaktion: Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, das diese Vernetzung in unserer Region verdeutlicht?

THILO JAKOB: Freiburg ist dafür besonders anschaulich. Die Stadt vereint exzellente medizinische Infrastruktur mit einer präventionsorientierten Gesundheitskultur. Rund 27 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Freiburg arbeiten im Gesundheitswesen – das macht die Stadt zur heimlichen Gesundheitshauptstadt Deutschlands. Das Universitätsklinikum Freiburg gilt auch in puncto Digitalisierung als Leuchtturm. Getragen wird diese geballte Gesundheitskompetenz aber auch von Menschen, die Medizin weiterdenken – wie Prof. Dr. med. Michael Müller. Als Chefarzt der Klinik für Anästhesie-, Intensiv- und Notfallmedizin im St. Josefskrankenhaus, dem größten Notarztstandort Baden- Württembergs, setzt er sich seit Jahren für ein Thema ein, bei dem jede Sekunde zählt: die Überlebenschancen beim plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand.

Redaktion: Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, das diese Vernetzung in unserer Region verdeutlicht?

THILO JAKOB: Freiburg ist dafür besonders anschaulich. Die Stadt vereint exzellente medizinische Infrastruktur mit einer präventionsorientierten Gesundheitskultur. Rund 27 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Freiburg arbeiten im Gesundheitswesen – das macht die Stadt zur heimlichen Gesundheitshauptstadt Deutschlands. Das Universitätsklinikum Freiburg gilt auch in puncto Digitalisierung als Leuchtturm. Getragen wird diese geballte Gesundheitskompetenz aber auch von Menschen, die Medizin weiterdenken – wie Prof. Dr. med. Michael Müller. Als Chefarzt der Klinik für Anästhesie-, Intensiv- und Notfallmedizin im St. Josefskrankenhaus, dem größten Notarztstandort Baden- Württembergs, setzt er sich seit Jahren für ein Thema ein, bei dem jede Sekunde zählt: die Überlebenschancen beim plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand.

Digitale Vernetzung in der Fläche – das Dreiland-Klinikum Lörrach

Redaktion: Wie sieht es in der Region rund um Freiburg aus?

THILO JAKOB: Auch außerhalb der Stadtregion zeigt sich die Bedeutung digitaler Infrastruktur. Das Dreiland- Klinikum Lörrach setzt Maßstäbe in der modernen, digital unterstützten Versorgung. Ein flächendeckendes WLAN, rund 1.400 Access Points und ein eigenes 5G-Netz ermöglichen eine stabile Verbindung für Patienten und Mitarbeiter. Gleichzeitig ist die IT-Infrastruktur „cloud-ready“, sodass Daten ortsunabhängig verfügbar sind und sektorenübergreifend genutzt werden können. Die digitale Infrastruktur des Dreiland-Klinikums begleitet Patienten vom ersten Kontakt über stationäre Behandlungen bis zur Nachsorge. Patientenportale erlauben Online- Terminvereinbarungen, digitale Zweitmeinungen und die Nachverfolgung des Behandlungsverlaufs. Telemedizinische Konsultationen reduzieren lange Wege und beschleunigen Entscheidungen. Hochspezialisierte Expertise kann über digitale Netzwerke in die regionale Versorgung eingebunden werden. Das Ärzteteam vor Ort greift auf Spezialwissen zu, bespricht Fälle digital oder wertet Diagnostik gemeinsam aus. So wird Spitzenmedizin auch außerhalb großer Stadtgebiete wohnortnah verfügbar – eine entscheidende Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse in einer Demokratie.

Redaktion: Herr Jakob, warum ist schnelles Internet für die Medizin heute so entscheidend?

THILO JAKOB: In der heutigen Wissensgesellschaft entsteht Wertschöpfung nicht allein durch das Vorhandensein von Wissen, sondern durch seine Vernetzung. Gerade medizinisches Wissen wächst exponentiell: Studien, Laborwerte, Bilddaten und Erfahrungswissen entstehen täglich in großer Menge. Kein Arzt, keine Pflegekraft und keine Einrichtung kann dieses Wissen allein vollständig nutzen. Erst wenn diese Informationen systematisch zusammengeführt werden – zwischen Kliniken, Praxen, Pflege, Forschung und Patienten – entstehen wertschöpfende Ideen und Innovationen. Ohne leistungsfähige Netze bleibt Wissen lokal begrenzt und kann nicht in Echtzeit genutzt werden. Leistungsstarke digitale Infrastrukturen dagegen ermöglichen es, medizinisches Wissen ortsunabhängig, schnell und effizient zu teilen und anzuwenden.

Redaktion: Und für die Mitarbeiter?

THILO JAKOB: Mitarbeiter erleben eine effizientere, entlastende Arbeitsumgebung. Tablets am Patientenbett für die digitale Visite und ortsunabhängiger Zugriff auf alle relevanten Daten reduzieren Laufwege und Bürokratie. Diagnosen und Therapien können schneller abgestimmt werden. Diese Infrastruktur schafft Flexibilität und ist ein klarer Standortvorteil für Fachkräfte, die moderne, digital unterstützte Arbeitswelten erwarten.

Redaktion: Wenn Sie es auf eine zentrale Botschaft zuspitzen: Welche Rolle spielt schnelles Internet in der Medizin?

THILO JAKOB: Schnelles Internet ist die Lebensader der modernen Medizin. Es ermöglicht, Wissen zu vernetzen, digitale Anwendungen einzusetzen und wohnortnahe Spitzenmedizin zu realisieren. Ohne diese Infrastruktur kann die Medizin der Zukunft ihr Potenzial nicht entfalten. Wer in digitale Netze investiert, sichert bessere Diagnosen, präzisere Therapien, effizientere Prozesse und letztlich die Lebensqualität der Menschen – für Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die gesamte Gesellschaft.

Von der Verarbeitung zur Vernetzung von Informationen

Redaktion: Sie haben Ihr Berufsleben in der IT-Branche der 80er-Jahre begonnen. Wie hat sich die Bedeutung der IT für die Gesundheitswirtschaft verändert?

THILO JAKOB: Zu Beginn des IT-Zeitalters lag der Wertschöpfungshebel vor allem in der effizienten Verarbeitung von Informationen. Heute steht die Vernetzung von Informationen im Zentrum. Die Qualität der medizinischen Versorgung hängt heute entscheidend davon ab, wie gut Wissen vernetzt und digital nutzbar gemacht wird. Oft unterschätzt wird, dass in der Wissensgesellschaft die Qualität der Vernetzung auch in der direkten Zusammenarbeit von Menschen den zentralen Erfolgsfaktor darstellt

ÜBER THILO JAKOB

Mit seinem vor 20 Jahren gegründeten Unternehmen „Thilo Jakob | HEALTH CARE TO MARKET“ in Bad Krozingen begleitet Thilo Jakob Krankenhäuser bei der Entwicklung und Umsetzung systematischer Kommunikationskonzepte. Vor seiner Tätigkeit in der Gesundheitswirtschaft war er langjährig in Führungspositionen bei Marktführern der Investitionsgüterbranche und Konsumgüterbranche tätig.

 

Ein Starkes Netz für starken Sport

Wenn in der Deutenberghalle in Villingen-Schwenningen der Sprungball in die Luft geht, beginnt mehr als ein Basketballabend. Fans, Familien, Vereinsmitglieder und Partner aus der Region kommen zusammen, feuern an und fiebern mit. Die Halle ist erfüllt von Energie, Stimmen und dieser besonderen Spannung kurz vor dem Spielbeginn. Basketball ist hier mehr als Wettbewerb. Er verbindet Menschen, schafft Nähe und ist Teil des regionalen Miteinanders – auf dem Feld ebenso wie auf den Rängen. Mit dem ersten Angriff wird spürbar, wie viel Dynamik in diesem Spiel steckt. Die Black Forest Panthers stehen für Tempo, Einsatz und ein Zusammenspiel, bei dem jeder Moment zählt. Was auf dem Spielfeld sichtbar wird, braucht auch abseits davon ein starkes Fundament: Partner, die den Verein dauerhaft begleiten und zuverlässig unterstützen.

Digitale Unterstützung, die mitspielt
Gerade hier wird sichtbar, was diese Unterstützung im Alltag bedeutet. Die Deutenberghalle wurde mit einem symmetrischen Glasfaseranschluss mit 1 GBit/s ausgestattet. So ist das Livestreaming für das Deutsche Sportfernsehen und freies WLAN in der Halle möglich. Dadurch bleibt das Spiel nicht auf den Moment vor Ort begrenzt. Fans können die Begegnungen auch aus der Ferne verfolgen, während Besucher ihre Eindrücke direkt in den sozialen Medien teilen und die Stimmung aus der Halle weitertragen.

Doch die Unterstützung endet nicht mit dem Schlusspfiff. Auch im Alltag des Vereins ist sie spürbar. Die Spielerwohnungen wurden mit VDSL-Anschlüssen versorgt, die Geschäftsstelle ist mit einem LTE-/5G-Mobilfunkrouter von Stiegeler ausgestattet. So entsteht eine digitale Grundlage, die den Verein Tag für Tag begleitet und dort stärkt, wo ein reibungsloser Ablauf entscheidend ist.

Was in der Telekommunikation schnell nach Technik klingt, bekommt im Sport eine ganz konkrete Bedeutung. Ein starkes Netz ist hier weit mehr als Infrastruktur im Hintergrund. Es hilft dabei, dass ein Verein handlungsfähig bleibt und der Alltag zuverlässig funktioniert. Für die Black Forest Panthers ist diese Unterstützung deshalb weit mehr als eine technische Lösung. Sie trägt dazu bei, dass Sport, Gemeinschaft und Vereinsleben auf diesem Niveau erlebbar werden.

Mehr als ein Logo auf dem Trikot
Stiegeler begleitet die Black Forest Panthers nicht nur als Goldsponsor, sondern als Partner auch hinter den Kulissen. Denn vieles, was für Zuschauer ganz selbstverständlich wirkt, funktioniert nur dann reibungslos, wenn im Hintergrund alles zusammenspielt.

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Das Making-of des Markenfilms
– echte Teamarbeit statt Märchen

Das Making-of des Films zeigt, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt. Mitarbeiter, Familien und Partner aus der Region haben gemeinsam etwas geschaffen, das weit mehr ist als ein Markenfilm – es ist ein Stück gelebte Stiegeler-Geschichte.

Kollegen vor der Kamera
Besonders stolz sind wir darauf, dass zentrale Rollen von unseren eigenen Kolleginnen und Kollegen übernommen wurden. So stand Vertriebsmitarbeiter Janis Zielinski als Hänsel im Mittelpunkt, während Personalleiterin Andrea Wolke mit ihren Kindern sowie CFO Tadeusz Lutoborski vor der Kamera mitwirkten. Sie alle verliehen dem Film ein authentisches Gesicht und machten ihn zu einem echten Gemeinschaftsprojekt. Statt professioneller Distanz entstand Nähe und das Gefühl, dass dieser Film wirklich von uns allen erzählt. Hinter den Kulissen war die Atmosphäre familiär: Kinder liefen lachend durchs Set, Kolleginnen und Kollegen packten spontan mit an. Der Dreh war nicht nur ein Projekt, er war ein Gemeinschaftserlebnis.

 

Dreh mit Herz und Heimatgefühl
Gedreht wurde an besonderen Orten im Schwarzwald, allen voran am traditionsreichen Schniederlihof bei Hofsgrund, dessen historische Atmosphäre die perfekte Kulisse für Szenen zwischen Märchenwelt und Gegenwart bot. Während draußen das Sommerlicht über den Wiesen lag, verwandelte sich der Hof in einen Drehort, an dem Vergangenheit und digitale Zukunft aufeinandertrafen. Die Umsetzung lag in den Händen von Kühn Media aus Freiburg. Doch entscheidend war: Dieses Projekt wurde nicht von außen aufgesetzt, sondern gemeinsam mit Menschen und Partnern aus der Region verwirklicht.

 

 

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Mehr als ein Werbefilm
– wenn Technik auf Märchenwelt trifft

Hinter jedem Märchen steckt ein Stück Realität – und hinter jedem Film eine Menge Leidenschaft. Das Making-of des Stiegeler-Markenfilms zeigt, wie viel Herzblut in einer Idee steckt, die von Anfang an mehr sein wollte als ein klassischer Werbespot. Vom aufwendig abgestimmten Kostüm über das präzise gesetzte Licht bis hin zu langen Stunden in der Maske – jede Szene wurde so lange verfeinert, bis sie ihre eigene Symbolkraft entfaltete. Doch der Dreh war weit mehr als eine Produktion: Er war ein Stück gelebte Stiegeler-Welt.

Während vor der Kamera Märchenfiguren zum Leben erwachten, sorgte das Team im Hintergrund für echte Verbindung – im wahrsten Sinne des Wortes. Kabel wurden gezogen, provisorische Netze gelegt, Technik abgestimmt. So verschmolzen filmische Illusion und technologische Realität zu einem Gesamterlebnis, das zeigt: Innovation und Emotion gehören bei Stiegeler zusammen. Gleichzeitig dokumentiert das Making-of, wie Kundennähe bei Stiegeler gelebt wird: Mitarbeitende, ihre Familien und regionale Partner arbeiteten Hand in Hand – für ein gemeinsames Ziel und ein echtes Gemeinschaftsgefühl.

Am Ende entstand nicht nur ein Markenfilm, sondern ein Stück Unternehmensgeschichte: ein Projekt, das Stiegelers Werte sichtbar macht und zeigt, dass moderne Glasfasertechnologie und regionale Identität kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig stärken.

Andrea Wolke, Personalleiterin
„Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Leidenschaft und Teamgeist zusammenkommen. Es hat mir große Freude gemacht, daran mitzuwirken – und ich bin stolz, Teil eines Teams zu sein, das mit so viel Herzblut und Professionalität etwas wirklich Besonderes geschaffen hat.“ 

Gemeinsam Zukunft gestalten
„Bei Stiegeler zu arbeiten heißt, Zukunft möglich zu machen – gemeinsam, mit Leidenschaft und echter Verbundenheit zur Region. Hier treffen Teamgeist, Verantwortung und Innovation aufeinander. Wer Teil davon wird, gestaltet die digitale Entwicklung unserer Heimat aktiv mit – Tag für Tag und mit Freude an dem, was wir tun.“
Jetzt bewerben und Teil unseres Teams werden: stiegeler.com/karriere

Stiegeler beim Parlamentarischen Mittagessen in Berlin – Austausch für die digitale Zukunft

Wie gelingt der flächendeckende Glasfaserausbau in Deutschland – und welche Rolle spielt der Wettbewerb dabei? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Parlamentarischen Mittagessens des Verbands der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt (VATM), das am 9. Juli 2025 in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin stattfand.

Vernetzt denken, gemeinsam handeln – Stiegeler beim VATM in Berlin
Als neues Mitglied im VATM sind wir in diesem Jahr erstmals als Sponsor vor Ort und unterstützte den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Telekommunikationsbranche. Ziel der Veranstaltung: Perspektiven verbinden, Erfahrungen teilen und Wege finden, um die digitale Infrastruktur in Deutschland nachhaltig zu stärken.

Praxisbezug aus dem ländlichen Raum
Im Rahmen eines Impulsvortrags brachte Geschäftsführer Felix Stiegeler die Sicht eines regionalen Anbieters ein. Er schilderte die Herausforderungen und Fortschritte beim Glasfaserausbau in ländlichen Regionen Baden-Württembergs – und machte deutlich, dass verlässliche Kommunikation und faire Wettbewerbsbedingungen entscheidende Faktoren für den Erfolg sind.

Dialog als Schlüssel zur digitalen Zukunft
Der offene Austausch über Branchengrenzen hinweg gehört für uns bei Stiegeler fest zur Unternehmensphilosophie. Denn nur wenn Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Gespräch bleiben, können nachhaltige Lösungen für die digitale Zukunft entstehen.
Der Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Branche ist zentral, um unterschiedliche Perspektiven zu bündeln und tragfähige Wege für die digitale Entwicklung unseres Landes zu finden“, erklärt Felix Stiegeler„Wir freuen uns, diesen Austausch mitzugestalten – und als mittelständischer Anbieter aus dem ländlichen Raum unsere Stimme einzubringen.“

Felix Stiegeler
„Nur wenn Politik, Branche und Kommunen gemeinsam handeln, kann der Ausbau effizient und bürgernah umgesetzt werden“, betonte Stiegeler. „Wettbewerb bleibt dabei der wichtigste Motor für Innovation und Fortschritt.“

Mit der Teilnahme am Parlamentarischen Mittagessen und der Mitgliedschaft im VATM unterstreicht Stiegeler seinen Anspruch, den Glasfaserausbau aktiv mitzugestalten – regional verwurzelt, bundesweit vernetzt.

Aufgenommen am 09.07.2025 in Berlin bei einem parlamentarischen Mittagessen des VATM. Foto: VATM / Florian Schuh
Aufgenommen am 09.07.2025 in Berlin bei einem parlamentarischen Mittagessen des VATM. Foto: VATM / Florian Schuh
Aufgenommen am 09.07.2025 in Berlin bei einem parlamentarischen Mittagessen des VATM. Foto: VATM / Florian Schuh

Turbo-Glasfaserausbau am Hochrhein

Im Schwarzwald wird aus Märchen Wirklichkeit: Glasfaserausbau in Rekord-Tempo. Stiegeler setzt gemeinsam mit Fiber Europe auf das innovative Stufenschleifverfahren. Im Pilotprojekt in Laufenburg-Stadenhausen wurde es erstmals eingesetzt – mit großem Erfolg. Weniger Baustellen, weniger Einschränkungen – dafür Rekordtempo in die digitale Zukunft.

Glasfaser ist das Rückgrat der digitalen Gesellschaft.

Doch während vielerorts noch über Wege zum schnelleren Netzausbau diskutiert wird, zeigt Stiegeler gemeinsam mit Fiber Europe, wie es besser geht: mit dem innovativen Stufenschleifverfahren.

Dieses Verfahren unterscheidet sich grundlegend vom klassischen Tiefbau, bei dem breite Gräben gezogen werden müssen und große Einschränkungen für Anwohner und Verkehr mit sich bringen. Stattdessen wird bei dem Stufenschleifverfahren ein nur wenige Zentimeter schmaler, T-förmiger Schlitz in die Asphaltoberfläche geschliffen. In diesen wird ein Glasfaser-Rohrverband eingelegt und anschließend mit einem Spezialharz aufgefüllt.

Das Ergebnis: stabile, sofort belastbare Straßen, die bereits nach dem Aushärten in wenigen Tagen wieder komplett befahrbar sind.

Das Pilotprojekt in Stadenhausen, einem Ortsteil von Laufenburg, zeigte eindrucksvoll, wie effektiv die Methode ist. Gemeinsam mit Bürgermeister Ulrich Krieger und COO Konrad Matheis von Fiber Europe eröffnete Stiegeler-Geschäftsführer Felix Stiegeler den Ausbau symbolisch mit einem „Anschliff“. Rund 40 Gebäude erhalten hier innerhalb weniger Tage gigabitfähige Anschlüsse, Stiegeler investiert dafür rund 150.000 Euro.

„Mit dem Stufenschleifverfahren wollen wir Glasfaser neu denken“, erklärt Konrad Matheis, COO Fiber Europe. „Effizient, bürgerfreundlich und nachhaltig.“

Auch Bürgermeister Krieger ist überzeugt: „Ein schönes Geschenk zum Jubiläumsjahr unserer Gemeinde – schnell, modern und ohne große Einschränkungen für die Dorfgemeinschaft.“

Die Vorteile liegen auf der Hand: bis zu zehnmal schnellerer Ausbau als beim konventionellen Tiefbau, deutlich geringere Kosten und bis zu 90 Prozent weniger CO2-Emissionen durch reduzierten Materialeinsatz und Baustellenverkehr. Für die Bevölkerung bedeutet das: weniger Lärm, weniger Einschränkungen und am Ende der Bauphase schnelleres Internet.

Für Stiegeler ist die Kooperation mit Fiber Europe ein weiterer Schritt, die digitale Infrastruktur im ländlichen Raum zu stärken. Schon heute versorgt das Unternehmen 85.000 Haushalte und Unternehmen in Baden-Württemberg mit Highspeed-Internet. Der Einsatz innovativer Methoden wie dem Stufenschleifverfahren zeigt, dass der Schwarzwald nicht nur landschaftlich, sondern auch digital Spitze ist.

Bürgermeister Ulrich Krieger:
„Stadenhausen profitiert gleich doppelt: leistungsstarkes Internet für die Zukunft und eine Bauweise, die Rücksicht auf unsere Gemeinschaft nimmt.“

Vier Stiegeler-Gemeinden sind jetzt „Gigabitkommune@BW“

Brigachtal, Gütenbach, Blumberg und Herrischried erhalten Landespreis für digitale Infrastruktur. Die digitale Zukunft ist im Schwarzwald angekommen: Gleich vier Kommunen aus dem Stiegeler-Versorgungsgebiet tragen seit Juli 2025 offiziell den Titel „Gigabitkommune@BW“. Bei der feierlichen Preisverleihung in Stuttgart zeichnete Digitalisierungsminister Thomas Strobl 55 baden-württembergische Gemeinden aus, die heute schon flächendeckend mit gigabitfähigen Netzen versorgt sind.

Regionale Stärke, die verbindet
„Als regionaler Internetanbieter aus dem Schwarzwald ist es unser Ziel, leistungsstarke Datenverbindungen gerade auch im ländlichen Raum zu ermöglichen und dadurch unsere Region zu stärken“, erklärt Felix Stiegeler, Geschäftsführer der Stiegeler Internet Service GmbH. „Wir freuen uns sehr, dass wir als Netzbetreiber einen Beitrag zur zukunftsfähigen Internetversorgung in Brigachtal, Gütenbach, Blumberg und Herrischried leisten dürfen.“

Die vier Kommunen haben in den vergangenen Jahren konsequent in ihre digitale Infrastruktur investiert – unterstützt durch öffentliche Förderprogramme von Bund und Land. Heute profitieren Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen von Internetgeschwindigkeiten bis zu 1.000 MBit/s und einer Netzabdeckung, die auch im ländlichen Raum Maßstäbe setzt.

Wenn Ausbau auf Nutzung trifft
Besonders erfreulich: Die Glasfaseranschlüsse werden aktiv genutzt. Im Schnitt haben sich bereits über 55 Prozent aller Haushalte in den vier Gemeinden für einen aktiven Glasfaseranschluss entschieden – ein deutliches Signal für den Erfolg der kommunalen Ausbauprojekte.

„Man merkt den Unterschied, wenn ein Gebäude auf Glasfaser umgestellt wird“, sagt Bürgermeister Christian Dröse aus Herrischried. „Die Bürgerinnen und Bürger haben lange darauf gewartet – und sind dankbar, dass es nun so weit ist.“

Auch Gütenbachs Bürgermeisterin Lisa Hengstler freut sich über die Auszeichnung: „Der Award ist eine tolle Gelegenheit, der Öffentlichkeit zu zeigen, was wir gemeinsam erreicht haben. Für unsere Bürgerinnen und Bürger wie auch für die Unternehmen ist die zukunftsfähige Infrastruktur ein wichtiger Standortvorteil.“

Gemeinsam für die digitale Zukunft – Stiegeler unterzeichnet Glasfaserpakt Baden-Württemberg

Engagement für eine starke digitale Infrastruktur
Als regionaler Internetanbieter ist es unser Ziel, die digitale Infrastruktur in Südwestdeutschland nachhaltig zu stärken und den Menschen im ländlichen Raum zuverlässige Highspeed-Verbindungen zu bieten. Seit vielen Jahren treiben wir deshalb den Ausbau moderner Glasfasernetze aktiv voran – und stehen Gemeinden, Landkreisen und Verbänden in der Region als verlässlicher Partner bei der Breitbandversorgung zur Seite.

Allein im laufenden Jahr investiert Stiegeler rund 11 Millionen Euro in den Glasfaserausbau und errichtet derzeit eigenwirtschaftlich neue Netze – unter anderem in Schallstadt-Mengen, Eggingen, Küssaberg und im Horber Ortsteil Mühlen. Weitere Ausbauprojekte in Baden-Württemberg sind bereits in Planung.

Neben den eigenwirtschaftlichen Projekten übernehmen wir auch als Netzbetreiber und strategischer Partner Verantwortung in zahlreichen kommunalen Glasfaserprojekten – etwa im Schwarzwald-Baar-Kreis, im Kreis Calw oder im Landkreis Freudenstadt.

Unterzeichnung_Glasfaserpakt_BW_@Franziska-Kaufmann

Ein starkes Signal aus Stuttgart
Mit der Unterzeichnung des Glasfaserpakts Baden-Württemberg hat Stiegeler sein Engagement nun auch offiziell bekräftigt. Am 17. Juli 2025 war Geschäftsführer Felix Stiegeler gemeinsam mit 23 weiteren Akteuren beim baden-württembergischen Digitalisierungsministerium in Stuttgart zu Gast, um gemeinsam mit Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl den Pakt feierlich zu unterzeichnen. Ziel des Bündnisses: die Rahmenbedingungen für einen schnellen, flächendeckenden Glasfaserausbau im Land zu verbessern – durch enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Kommunen und Wirtschaft.

Unterzeichnung_Glasfaserpakt_BW_@Franziska-Kaufmann

Ein Bündnis für bessere Ausbaubedingungen
Der Glasfaserpakt ist eine gemeinsame Initiative der Landesregierung, kommunaler Landesverbände, Telekommunikationsunternehmen und Branchenverbände.
Er steht für das gemeinsame Ziel, Baden-Württemberg mit einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur auszustatten. „Der Glasfaserpakt ist ein starkes Bündnis aller am landesweiten Breitbandausbau beteiligten Akteure“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Unterzeichnung in Stuttgart. „Für Millionen Menschen, Unternehmen, Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen und Behörden ist schnelles Internet kein Luxus, sondern Lebenselixier. Den Ausbau schaffen wir nur im Team.“