
STACKFORCE: Mit FiberPLUS weltweit vernetzt
Für STACKFORCE in Eschbach ist das Internet die Verbindung zu internationalen Kunden, Partnern und externen KI-Modellen und damit Voraussetzung für die Unternehmensentwicklung. Das Unternehmen nutzt dafür unsere Glasfaseranbindung in Kombination mit der Zusatzoption FiberPLUS. Geschäftsführer David Rahusen spricht über die Entscheidung für Stiegeler, Erfahrungen im Arbeitsalltag und die Chancen und Anforderungen von KI.
Redaktion: Herr Rahusen, was bietet STACKFORCE an und wo sitzen Ihre Kunden?
David Rahusen: Wir entwickeln Embedded Software, die direkt in technischen Geräten arbeitet, und bieten Entwicklungsdienstleistungen an. Wir sind in der IT- und Telekommunikationsbranche tätig. Unsere Kunden kommen unter anderem aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien sowie aus weiteren europäischen Ländern und weltweit. Dazu gehören auch Kunden im Elsass.
Redaktion: Warum haben Sie sich für FiberPLUS von Stiegeler entschieden?
David Rahusen: Eine zuverlässige Internetverbindung ist für uns unerlässlich. Das ist bei Stiegeler gegeben. Zudem schätzen wir die regionale Nähe und die Zusammenarbeit mit einem nahbaren mittelständischen Unternehmen.
Redaktion: Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrer früheren Verbindung gemacht?
David Rahusen: Davor hatten wir eine VDSL-Verbindung eines großen Telekommunikationsanbieters. Insbesondere die Wartezeiten in der Support-Hotline waren immer wieder ernüchternd.
Redaktion: Was muss die Internetanbindung für Ihre tägliche Zusammenarbeit leisten?
David Rahusen: Viele unserer Softwareentwickler arbeiten außerhalb des Standorts, müssen aber auf Systeme in unserer Zentrale in Eschbach zugreifen. Dafür ist eine zuverlässige Verbindung unerlässlich, damit keine Abläufe oder Kundeninteraktionen gestört werden. Wir haben außerdem Kunden rund um den Globus. Ein Kunde in China soll auch morgens problemlos Dateien hoch- oder herunterladen können, ohne dass unser Team dafür nachts eingreifen muss. Gleichzeitig sind Bandbreite und Latenz wichtig, damit automatisierte Abläufe, die auf KI-Modelle in Rechenzentren zugreifen, möglichst schnell ihre Antworten erhalten.
Redaktion: Welche Rückmeldungen erhalten Sie von Kunden und Partnern zur Verbindung?
David Rahusen: Unsere Kunden und Partner sind international und greifen teilweise von überall auf dem Globus auf unsere Server in Eschbach zu. Wir haben keine erweiterten Maßnahmen zur beschleunigten Bereitstellung von Daten umgesetzt, etwa über einen CDN-Dienstleister. Trotzdem gab es bisher keine Beschwerden über Engpässe oder Verzögerungen.
Redaktion: Was erwarten Sie von einem Infrastrukturpartner?
David Rahusen: Zuverlässigkeit. Im Idealfall funktioniert die Verbindung einfach, und ich habe keinen Kontakt mit Stiegeler.
Redaktion: Was bedeutet Verlässlichkeit konkret für Ihre Wertschöpfung?
David Rahusen: Das lässt sich am Beispiel unserer nächtlichen Backups auf einen Online-Speicher erklären. Würden diese wegen einer unzuverlässigen Internetverbindung fehlschlagen, müssten wir die Übertragung tagsüber nachholen. Dann stünde den Mitarbeitern weniger Bandbreite zur Verfügung, etwa für Online-Gespräche mit Kunden oder den Zugriff auf KI-Modelle. Das könnte die Produktivität beeinträchtigen. Wie groß dieser Effekt wäre, lässt sich nicht verlässlich beziffern. Aber auch für die Mitarbeiter macht es einen Unterschied, ob ihre Werkzeuge reibungslos funktionieren.
Redaktion: Welche Aufgaben kann KI in der Softwareentwicklung übernehmen?
David Rahusen: KI kann Code erzeugen, analysieren und testen, Fehler finden und Dokumentation schreiben. Sie kann außerdem Routinetätigkeiten beschleunigen. Dadurch verschiebt sich der Fokus des Entwicklers vom reinen Programmieren stärker zum Engineering: Anforderungen erkennen und präzise formulieren, Architekturen und Schnittstellen entwerfen und die Ergebnisse validieren, also fachlich prüfen.
Redaktion: Was sollten Unternehmen beim Übergang von einem KI-Test zum täglichen Betrieb beachten?
David Rahusen: Das größte Risiko besteht noch in der Validierung. KI kann sehr schnell viele Ergebnisse erzeugen, macht aber Fehler. Sind Anforderungen und Rahmenbedingungen unvollständig oder unpräzise, kann sie diese Schwächen verstärken und fehlerhafte Ergebnisse liefern.
Deshalb müssen Mitarbeiter lernen, die Qualität der Eingabedaten und Parameter zu beurteilen. Ebenso wichtig ist ein fundiertes Konzept zur Prüfung der Ergebnisse, das auch automatisierte Verfahren einbezieht. Das ist entscheidend, damit der Einsatz von KI tatsächlich produktiv ist.
Redaktion: Wann ist KI direkt im Gerät sinnvoll und wann eher in der Cloud?
David Rahusen: Das hängt vor allem von den Datenmengen und dem Energiehaushalt ab. Unsere Embedded Software arbeitet meist in kleinen Geräten wie Sensoren oder Zählern. Hier geht es pro Gerät oft nur um wenige Bytes. Zugleich sollen die Geräte viele Jahre ohne Batteriewechsel auskommen, Wasserzähler beispielsweise mehr als 16 Jahre. Hier zählt jedes Elektron. Bei diesen Anwendungen gibt es derzeit wenig Bedarf und energetischen Spielraum für KI direkt im Gerät.
In der Cloud kommen dagegen Millionen Datensätze der kleinen Sensoren zusammen. Dort lohnt sich KI bereits heute, um die großen Datenmengen leichter beherrschen zu können. Langfristig werden energieeffizientere KI und ihr effizienter Einsatz stärker in den Fokus rücken. Zugleich werden die Geräte mehr Daten vorverarbeiten. Bei entsprechend größeren Datenmengen kann auch dort KI hilfreich werden.
Redaktion: Wie wird sich Ihre Infrastruktur weiterentwickeln und was treibt diese Entwicklung an?
David Rahusen: Wir brauchen mehr Rechenleistung. Diese werden wir in Rechenzentren dazumieten und mit unserer Infrastruktur in Eschbach verbinden.
KI erleichtert die Automatisierung von Routineaufgaben und erweitert zugleich die Möglichkeiten, weitere Abläufe zu automatisieren. Dadurch verstärken sich Automatisierung und KI-Nutzung gegenseitig. Damit wächst der Bedarf an leistungsfähiger Recheninfrastruktur und Vernetzung kontinuierlich.
Redaktion: Wie würden Sie die Dienstleistung von Stiegeler in einem Wort beschreiben?
David Rahusen: Zuverlässig.
FiberPLUS – Glasfaser mit zusätzlichen Leistungen für Unternehmen
Mit FiberPLUS ergänzen wir die Glasfaseranbindung von STACKFORCE um eine feste IP-Adresse, eine rund um die Uhr erreichbare Störungshotline sowie zugesicherte Reaktions- und Entstörzeiten. So gehören zur Verbindung des Standorts Eschbach mit Kunden, Entwicklern und externen Ressourcen auch fest vereinbarte Serviceleistungen.
Das könnte Sie auch interessieren
Ein Netz, mehr Auswahl: Wie Open Access wirkt
Stiegeler erweitert seine Reichweite in Baden-Württemberg auf drei Wegen: durch eigene Glasfasernetze, den Betrieb geförderter kommunaler Netze und Open-Access-Kooperationen. So wird Internet über Glasfaser in immer mehr Orten verfügbar.
Weiterlesen
GUTEX: Vernetzt vom Produktionsplan bis zur Verladung
Welche Ware ist fertig, wo liegt sie und wann wird sie abgeholt? Bei GUTEX beantworten vernetzte Systeme solche...
Weiterlesen
Arbeiten bei Stiegeler
Bringen Sie Ihr Können dort ein, wo aus Ideen, Technik und Teamarbeit zuverlässige Verbindungen für die Region entstehen.
Weiterlesen





