Aktuell

Netzausbau

Ein Netz. Mehr Möglichkeiten.

Open Access verändert die Glasfaserwelt.
Mehr Tarifvielfalt, schnellerer Ausbau, weniger Baustellen: Auch Stiegeler treibt diesen Ansatz im Jahr 2026 gezielt weiter voran – mit neuen Kooperationen, die für mehr Wettbewerb sorgen und so die Internetversorgung in der Region nachhaltig stärken.

Wenn in einer Gemeinde ein neues Glasfasernetz entsteht, tauchen früher oder später ganz ähnliche Fragen auf: Wann kann ich wechseln? Welche Tarife gibt es? Und vor allem – welche Anbieter kann ich eigentlich wählen? Noch vor wenigen Jahren war die Antwort oft: genau einen. Heute sieht das vielerorts anders aus. Immer häufiger stehen mehrere Angebote zur Auswahl – obwohl nur ein einziges Netz im Boden liegt. Möglich macht das ein Prinzip, das in der Glasfaserbranche zunehmend an Bedeutung gewinnt: Open Access.

Die Idee dahinter ist schnell erklärt: Statt dass jeder Anbieter eigene Leitungen baut, werden bestehende Netze gemeinsam genutzt. Für Kunden bedeutet das vor allem mehr Wahlfreiheit – zwischen verschiedenen Internetanbietern und Tarifen, die auf ein und demselben Netz verfügbar sind. Gleichzeitig sorgt diese Angebotsvielfalt für mehr Wettbewerb und damit auch für faire Preise.

Auch für den Glasfaserausbau selbst hat Open Access klare Vorteile. Wenn Netze gemeinsam genutzt werden, lässt sich Doppelausbau vermeiden: Straßen müssen nicht mehrfach geöffnet werden, was Anwohner und Verkehr entlastet. Vor allem aber wird der Ausbau wirtschaftlicher: Investitionen rechnen sich schneller, Netze werden besser ausgelastet und Glasfaser kann zügiger in weitere Gemeinden gebracht werden. Gerade vor dem Hintergrund steigender Baukosten und höherer Zinsen spielt der freie Netzzugang also eine entscheidende Rolle, um die flächendeckende Glasfaserversorgung in Deutschland voranzutreiben.

Neue Kooperationen stärken die Region
Für Stiegeler wird 2026 ein Jahr, in dem der Open-Access-Gedanke besonders deutlich wird. Durch neue Kooperationen mit anderen Netzanbietern erweitert Stiegeler sein Versorgungsgebiet und bringt seine Tarife in zusätzliche Regionen. Für die Menschen vor Ort bedeutet das: Noch mehr Haushalte und Geschäftskunden können künftig von schnellem Internet über Glasfaser, leistungsstarken Tarifen und dem persönlichen Kundenservice eines regionalen Internetanbieters profitieren.

Ein erster Schritt dafür ist die Kooperation von Stiegeler mit der NetCom BW, die im Juni 2025 beschlossen wurde. Während Stiegeler seine Wurzeln im Südwesten Baden-Württembergs hat, ist die NetCom BW vor allem stark in der schwäbischen Landeshälfte verankert. Mit der Open-Access-Vereinbarung haben sich diese zwei regionalen Unternehmen bewusst für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entschieden. Damit kann Stiegeler seine Tarife künftig auch im Netz der NetCom BW anbieten und so sein Versorgungsgebiet Schritt für Schritt über seine Heimatregion Südbaden hinaus erweitern.

Doch Open Access entfaltet seine Stärke nicht nur beim Wachstum, sondern auch dann, wenn sich Rahmenbedingungen beim Ausbau verändern. Genau hier setzt die Kooperation von Stiegeler mit Vodafone an. Dank der Vereinbarung von Stiegeler und Vodafone kann Stiegeler in der Ortenau, im Enzkreis und im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald seine Tarife künftig auch auf Glasfasernetzen anbieten, die mit öffentlichen Fördergeldern errichtet und von Vodafone betrieben werden.

Besonders relevant ist diese Zusammenarbeit für Stiegeler-Kunden in Gemeinden wie Ottenhöfen oder Steinach im Ortenaukreis: Hier hat der bisherige Ausbaupartner Unsere Grüne Glasfaser (UGG) den Rückzug von seinen Ausbauplänen bekanntgegeben. Nun soll das Glasfasernetz mithilfe öffentlicher Fördergelder errichtet werden. Doch trotz dieses Wechsels bleibt für die Kunden vor Ort das Entscheidende erhalten: Dank der Open-Access-Kooperation von Stiegeler und Vodafone können sie weiterhin von Stiegeler versorgt werden – also genau von dem Anbieter, für den sie sich bereits bewusst entschieden haben. „Als regionaler Internetanbieter mit langjähriger Erfahrung im Glasfasermarkt ist es uns wichtig, unseren Kunden gerade in solchen Situationen eine verlässliche Lösung zu bieten“, erklärt Geschäftsführer Felix Stiegeler. „Wir freuen uns sehr, dass wir durch die Kooperation mit Vodafone an der Seite unserer Kunden bleiben können.“

Ein ähnliches Ziel verfolgt auch die Zusammenarbeit von Stiegeler mit Plusnet. Über die von Plusnet betriebene Open- Access-Plattform Netbridge erhält Stiegeler Zugang zu den Glasfasernetzen anderer Netzbetreiber – wie etwa der Deutschen Telekom, die nach dem Rückzug von UGG ebenfalls in einigen Gemeinden den Glasfaserausbau übernimmt. Für Stiegeler-Kunden in Gemeinden wie Bad Säckingen oder Dettingen an der Erms bedeutet das: Auch hier bleibt Stiegeler als ihr vertrauter Anbieter verfügbar, selbst wenn die Netzinfrastruktur von einem anderen Unternehmen errichtet wird. Was sich für Kunden oft ganz einfach anfühlt – wie ein Netz aus einer Hand –, erfordert im Hintergrund ein reibungsloses Zusammenspiel vieler Prozesse. Genau hier setzt die bundesweite Plattform Netbridge an: Sie verbindet Netzbetreiber und Diensteanbieter, standardisiert Abläufe und reduziert technische und vertragliche Hürden. So werden Open-Access-Abstimmungen vereinfacht und neue Kooperationen deutlich schneller umgesetzt.

Open Access: Teil der Stiegeler-DNA
Auch wenn Open Access aktuell besonders in den Fokus rückt, ist das Prinzip für Stiegeler schon längst gelebte Praxis. Denn Stiegeler setzt seit Jahren auf ein mehrsäuliges Geschäftsmodell, bei dem eigene Netze, Pachtnetze und Open-Access-Kooperationen ineinandergreifen und so eine möglichst breite Versorgung ermöglichen. Den Open-Access-Gedanken lebt Stiegeler dabei in beide Richtungen: So versorgt Stiegeler z. B. im Landkreis Lörrach seit mehreren Jahren erfolgreich über das Netz des Zweckverbands, das von PYUR betrieben wird. Gleichzeitig öffnet Stiegeler auch seine eigenen Netze für andere Anbieter – etwa im Landkreis Waldshut, wo auch ein kleinerer regionaler Anbieter über das Stiegeler-Netz seine Dienste anbietet. Auch künftig wird dieser Weg weiterverfolgt: Über die Plattform Netbridge stellt Stiegeler sein Netz auch weiteren Anbietern zur Verfügung. „Wir verstehen Open Access nicht als Einbahnstraße“, betont Felix Stiegeler. „Wenn andere Anbieter unser Netz nutzen möchten, ermöglichen wir das gern – denn von der höheren Netzauslastung profitieren am Ende alle: Netzbetreiber, Diensteanbieter und vor allem auch unsere Kunden als Endverbraucher.“

Durch Kooperation und fairen Wettbewerb entsteht so ein Zusammenspiel, bei dem es nicht darum geht, wer ein Netz gebaut hat, sondern wie vielen Menschen damit der Zugang zu schnellem Internet ermöglicht werden kann.

Mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen ist der Grundstein für die Erweiterung des Stiegeler-Versorgungsgebiets gelegt. Nun folgt die nächste Phase: „Im Laufe des Jahres werden wir mit der Vermarktung unserer Tarife in den neu hinzugekommenen Gebieten beginnen“, erzählt Felix Stiegeler. Dann können sich Interessierte informieren, welche Stiegeler-Tarife an ihrer Adresse verfügbar sind. Für Stiegeler ist die Versorgung über Open Access der nächste logische Schritt: weiterwachsen, neue Gebiete erschließen und gleichzeitig nah an den Menschen bleiben – damit noch mehr Haushalte in Baden-Württemberg nicht nur in den Genuss von zukunftsfähigem Internet kommen, sondern dabei auch auf die persönliche Erreichbarkeit und den zuverlässigen Kundenservice vom Anbieter aus der Region zählen können.

Neuer Ausbau für die digitale Zukunft der Region

Im Landkreis Freudenstadt entsteht ein neues Glasfasernetz für rund 3.800 Hausanschlüsse. Gleichzeitig stärkt Stiegeler mit einer neuen Open-Access-Kooperation mit Vodafone die Versorgung in weiteren Regionen. Beide Projekte zeigen, wie moderne Infrastruktur, regionale Zusammenarbeit und mehr Wahlfreiheit zusammenwirken.

Schnelles Internet ist längst mehr als eine technische Frage. Es entscheidet darüber, wie gut Menschen von zuhause arbeiten können, wie zuverlässig Betriebe digitale Prozesse nutzen, wie Gästehäuser erreichbar bleiben und wie Familien ihren Alltag organisieren. Genau deshalb ist der Glasfaserausbau ein wichtiger Baustein für die Zukunft des ländlichen Raums. Im Landkreis Freudenstadt ist nun ein weiterer Schritt gemacht: In sechs Gemeinden entsteht ein modernes Glasfasernetz mit rund 3.800 Hausanschlüssen.

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Ausbau in den Gemeinden Dornstetten, Empfingen, Glatten, Schopfloch, Seewald und Waldachtal offiziell auf den Weg gebracht. Gemeinsam arbeiten Landkreis, Gemeinden und Ausbaupartner daran, auch bislang unterversorgte Gebiete zuverlässig an schnelles Internet anzuschließen.

Landrat Andreas Junt machte beim Auftakt deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Region hat:
„Das, was wir jetzt bauen, bedeutet Zukunft – für die Bürgerinnen und Bürger, für unsere Unternehmen oder auch den Tourismus in unserem Landkreis.“

Nach Abschluss der Bauarbeiten übernimmt Stiegeler den Netzbetrieb. Privatkunden können dann über Glasfaser mit Internet, Telefonie und Fernsehen versorgt werden.

 

Infrastruktur, die den ländlichen Raum stärkt
Der Ausbau bringt Glasfaser dorthin, wo sie im Alltag gebraucht wird: in Wohnhäuser, Betriebe, Gästehäuser und überall dorthin, wo Menschen zuverlässig arbeiten, lernen, kommunizieren oder digitale Dienste nutzen möchten. Für die beteiligten Gemeinden ist das ein wichtiger Standortfaktor. Denn eine leistungsfähige digitale Infrastruktur macht Regionen attraktiver – für Familien, Unternehmen, touristische Betriebe und Menschen, die auch außerhalb großer Städte gut angebunden sein möchten. Gerade im ländlichen Raum geht es beim Glasfaserausbau deshalb nicht nur um Bandbreite. Es geht um Teilhabe, Wettbewerbsfähigkeit und die Frage, wie zukunftsfähig eine Region aufgestellt ist.

 

Stiegeler und Vodafone starten offene Netzpartnerschaft
Neben neuen Ausbauprojekten gewinnt auch die gemeinsame Nutzung bestehender Glasfasernetze weiter an Bedeutung. Am 18. Februar 2026 haben Stiegeler und Vodafone eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Sie betrifft die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis und Ortenaukreis. Rund 45.000 Haushalte sollen künftig davon profitieren, zwischen den Tarifen beider Anbieter wählen zu können. Die Vereinbarung umfasst öffentliche Glasfasernetze, die von Zweckverbänden errichtet und von Vodafone betrieben werden, sowie rund 15.000 eigenwirtschaftlich von Vodafone erschlossene Anschlüsse.

Mehr Auswahl auf bestehenden Netzen
Die Kooperation folgt dem Prinzip Open Access. Das bedeutet: Ein Glasfasernetz wird nicht nur von einem Anbieter genutzt. Auch andere Anbieter können ihre Tarife auf diesem Netz bereitstellen. Für Kunden bedeutet das mehr Wahlfreiheit. Sie können zwischen verschiedenen Angeboten wählen, ohne dass dafür mehrere Glasfasernetze parallel gebaut werden müssen. Gleichzeitig wird vorhandene Infrastruktur besser ausgelastet. „Das Teilen von Gigabit-Netzen erhöht die Auslastung und schafft mehr Wettbewerb“, erklärt Stefan Koch von Vodafone. Auch für Stiegeler ist die Kooperation ein wichtiger Schritt.

 

Verlässliche Lösung für Ottenhöfen, Nordrach und Steinach
Besonders wichtig ist die Vereinbarung für Ottenhöfen, Nordrach und Steinach im Ortenaukreis. Dort war der Glasfaserausbau zunächst durch Unsere Grüne Glasfaser vorgesehen. Nun wird das Projekt vom Zweckverband Breitband Ortenau umgesetzt und von Vodafone betrieben.
Für bestehende Stiegeler-Kunden ist dabei entscheidend: Ihre Verträge bleiben dank der Kooperation bestehen. Auch wenn sich die Ausbaukonstellation verändert, bleibt Stiegeler als Anbieter an ihrer Seite. Das zeigt, welchen praktischen Nutzen offene Netzpartnerschaften haben können. Sie schaffen nicht nur mehr Wettbewerb, sondern helfen auch dabei, Versorgungslösungen verlässlich weiterzuführen, wenn sich Rahmenbedingungen im Ausbau ändern.

Felix Stiegeler:
„Durch die Kooperation erweitern wir als regionaler Anbieter unser Versorgungsgebiet und können Kunden in den neuen Gebieten mit schnellem Internet, Telefon und Fernsehen sicher versorgen.“

Ausbau und Kooperation greifen ineinander
Der Glasfaserausbau im Landkreis Freudenstadt und die Open-Access-Kooperation mit Vodafone stehen für zwei Wege, die dasselbe Ziel verfolgen: mehr Menschen zuverlässig mit zukunftsfähigem Internet zu versorgen. Dort, wo neue Netze entstehen, braucht es starke Partner, gute Abstimmung und langfristigen Betrieb. Dort, wo bereits Netze vorhanden sind oder öffentlich errichtet werden, kann gemeinsame Nutzung dafür sorgen, dass Infrastruktur effizienter eingesetzt wird und Kunden mehr Auswahl erhalten. Für Stiegeler gehören beide Ansätze zusammen. Das Unternehmen baut die Versorgung in der Region weiter aus, übernimmt Netzbetrieb und setzt zugleich auf Kooperationen, die den Zugang zu schnellem Internet erleichtern. So entsteht Schritt für Schritt eine digitale Infrastruktur, die den ländlichen Raum stärkt – zuverlässig, leistungsfähig und nah an den Menschen vor Ort.

Das Stiegeler Infomobil ist wieder on Tour

Der Frühling ist da – und mit ihm startet auch das Stiegeler Infomobil in die neue Saison. Von März bis Oktober ist das Beratungsteam wieder im gesamten Versorgungsgebiet unterwegs und bringt persönliche Beratung rund um Internet, Telefon, Fernsehen und Mobilfunk direkt zu Ihnen vor Ort.

Persönliche Beratung direkt vor Ort Kundennähe, kurze Wege und persönliche Ansprechpartner:
Dafür steht Stiegeler seit jeher. Gerade wenn es um Themen wie Glasfaser, Anbieterwechsel, Hausverkabelung oder die passende Internetversorgung geht, entstehen oft individuelle Fragen. Genau hier setzt das Infomobil an. Von März bis Oktober tourt das Stiegeler-Team durch das gesamte Versorgungsgebiet und bietet unkomplizierte Beratung direkt in den Gemeinden an. Den Auftakt macht in diesem Jahr der Schwarzwald-Baar-Kreis. Anschließend folgen zahlreiche weitere Stationen in der Region.

Neues Infomobil mit moderner Ausstattung

Der Innenraum greift den Look der aktuellen Stiegeler-Markenkampagne „Keine Märchen“ auf und bietet eine gemütliche Lounge für persönliche Gespräche. Klimaanlage und WLAN sorgen dafür, dass Beratung auch an warmen Tagen angenehm und direkt vor Ort möglich ist. Und bei schönem Wetter wird die Beratung zusätzlich nach draußen erweitert: Bequeme Stiegeler-Liegestühle laden dazu ein, Platz zu nehmen und die persönliche Beratung ganz entspannt zu genießen. Ein integrierter Bildschirm an der Außenwand informiert über Neuigkeiten rund um Internet, Telefon, Fernsehen und Mobilfunk.

Beratung mit Erlebnisfaktor
In dieser Saison wartet am Infomobil außerdem ein besonderes Highlight: ein Glücksrad mit attraktiven Sofortgewinnen. Dank der Kooperation mit der Privatbrauerei Waldhaus haben Besucher mit etwas Glück sogar die Chance auf ausgewählte Bierspezialitäten aus dem Waldhaus-Sortiment. So wird der Besuch am Infomobil nicht nur informativ, sondern auch zu einem kleinen Erlebnis vor Ort.

Vorbeikommen und beraten lassen
Das Stiegeler Infomobil kommt direkt in die Gemeinden. Vor Ort beantwortet das Team persönliche Fragen rund um Internet, Glasfaser, Telefonie, Fernsehen und Mobilfunk. Einfach vorbeischauen und beraten lassen – das Stiegeler-Team freut sich auf Ihren Besuch.

Tour Termine für den Juni - Juli

 

11. Juni
15 - 18 Uhr
Schmidts Markt,
Im Hammer 5,
79664 Wehr

 

 

12. Juni
15 - 18 Uhr
Schmidts Markt,
Im Hammer 5,
79664 Wehr

 

 

18. Juni
15 - 18 Uhr
Oberhof,
Rathausstr. 9,
79730 Murg

 

 

19. Juni
15 - 18 Uhr
Oberhof,
Rathausstr. 9,
79730 Murg

 

 

25. Juni
15 - 18 Uhr
Platz vor dem Rathaus,
Hauptstr. 7,
79736 Rickenbach

 

 

26. Juni
15 - 18 Uhr
Le Castellet Platz,
Schachenbühlstr. 2,
79737 Herrischried

 

 

03. Juli
15 - 18 Uhr

Vor dem Rathaus,
79872 Bernau

 

 

04. Juli

Sommer in Wehr,
79664 Wehr

 

 

09. Juli
15 - 18 Uhr
Schmidt Märkte,
Im Rappennest 2,
79859 Schluchsee

 

 

10. Juli
15 - 18 Uhr
EDEKA Fechingen,
Schwarzwalddtraße 36,
79777 Ühlingen-Birkendorf

 

 

18. Juli
15 - 18 Uhr
Parkplatz "Jägermatt",
beim Schmidts Markt,
79682 Todtmoos

 

 

23. Juli
15 - 18 Uhr
Vorplatz Rathaus,
Badener Platz 1,
79872 Bernau

 

Stiegeler beim Parlamentarischen Mittagessen in Berlin – Austausch für die digitale Zukunft

Wie gelingt der flächendeckende Glasfaserausbau in Deutschland – und welche Rolle spielt der Wettbewerb dabei? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Parlamentarischen Mittagessens des Verbands der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt (VATM), das am 9. Juli 2025 in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin stattfand.

Vernetzt denken, gemeinsam handeln – Stiegeler beim VATM in Berlin
Als neues Mitglied im VATM sind wir in diesem Jahr erstmals als Sponsor vor Ort und unterstützte den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Telekommunikationsbranche. Ziel der Veranstaltung: Perspektiven verbinden, Erfahrungen teilen und Wege finden, um die digitale Infrastruktur in Deutschland nachhaltig zu stärken.

Praxisbezug aus dem ländlichen Raum
Im Rahmen eines Impulsvortrags brachte Geschäftsführer Felix Stiegeler die Sicht eines regionalen Anbieters ein. Er schilderte die Herausforderungen und Fortschritte beim Glasfaserausbau in ländlichen Regionen Baden-Württembergs – und machte deutlich, dass verlässliche Kommunikation und faire Wettbewerbsbedingungen entscheidende Faktoren für den Erfolg sind.

Dialog als Schlüssel zur digitalen Zukunft
Der offene Austausch über Branchengrenzen hinweg gehört für uns bei Stiegeler fest zur Unternehmensphilosophie. Denn nur wenn Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Gespräch bleiben, können nachhaltige Lösungen für die digitale Zukunft entstehen.
Der Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Branche ist zentral, um unterschiedliche Perspektiven zu bündeln und tragfähige Wege für die digitale Entwicklung unseres Landes zu finden“, erklärt Felix Stiegeler„Wir freuen uns, diesen Austausch mitzugestalten – und als mittelständischer Anbieter aus dem ländlichen Raum unsere Stimme einzubringen.“

Felix Stiegeler
„Nur wenn Politik, Branche und Kommunen gemeinsam handeln, kann der Ausbau effizient und bürgernah umgesetzt werden“, betonte Stiegeler. „Wettbewerb bleibt dabei der wichtigste Motor für Innovation und Fortschritt.“

Mit der Teilnahme am Parlamentarischen Mittagessen und der Mitgliedschaft im VATM unterstreicht Stiegeler seinen Anspruch, den Glasfaserausbau aktiv mitzugestalten – regional verwurzelt, bundesweit vernetzt.

Aufgenommen am 09.07.2025 in Berlin bei einem parlamentarischen Mittagessen des VATM. Foto: VATM / Florian Schuh
Aufgenommen am 09.07.2025 in Berlin bei einem parlamentarischen Mittagessen des VATM. Foto: VATM / Florian Schuh
Aufgenommen am 09.07.2025 in Berlin bei einem parlamentarischen Mittagessen des VATM. Foto: VATM / Florian Schuh

Turbo-Glasfaserausbau am Hochrhein

Im Schwarzwald wird aus Märchen Wirklichkeit: Glasfaserausbau in Rekord-Tempo. Stiegeler setzt gemeinsam mit Fiber Europe auf das innovative Stufenschleifverfahren. Im Pilotprojekt in Laufenburg-Stadenhausen wurde es erstmals eingesetzt – mit großem Erfolg. Weniger Baustellen, weniger Einschränkungen – dafür Rekordtempo in die digitale Zukunft.

Glasfaser ist das Rückgrat der digitalen Gesellschaft.

Doch während vielerorts noch über Wege zum schnelleren Netzausbau diskutiert wird, zeigt Stiegeler gemeinsam mit Fiber Europe, wie es besser geht: mit dem innovativen Stufenschleifverfahren.

Dieses Verfahren unterscheidet sich grundlegend vom klassischen Tiefbau, bei dem breite Gräben gezogen werden müssen und große Einschränkungen für Anwohner und Verkehr mit sich bringen. Stattdessen wird bei dem Stufenschleifverfahren ein nur wenige Zentimeter schmaler, T-förmiger Schlitz in die Asphaltoberfläche geschliffen. In diesen wird ein Glasfaser-Rohrverband eingelegt und anschließend mit einem Spezialharz aufgefüllt.

Das Ergebnis: stabile, sofort belastbare Straßen, die bereits nach dem Aushärten in wenigen Tagen wieder komplett befahrbar sind.

Das Pilotprojekt in Stadenhausen, einem Ortsteil von Laufenburg, zeigte eindrucksvoll, wie effektiv die Methode ist. Gemeinsam mit Bürgermeister Ulrich Krieger und COO Konrad Matheis von Fiber Europe eröffnete Stiegeler-Geschäftsführer Felix Stiegeler den Ausbau symbolisch mit einem „Anschliff“. Rund 40 Gebäude erhalten hier innerhalb weniger Tage gigabitfähige Anschlüsse, Stiegeler investiert dafür rund 150.000 Euro.

„Mit dem Stufenschleifverfahren wollen wir Glasfaser neu denken“, erklärt Konrad Matheis, COO Fiber Europe. „Effizient, bürgerfreundlich und nachhaltig.“

Auch Bürgermeister Krieger ist überzeugt: „Ein schönes Geschenk zum Jubiläumsjahr unserer Gemeinde – schnell, modern und ohne große Einschränkungen für die Dorfgemeinschaft.“

Die Vorteile liegen auf der Hand: bis zu zehnmal schnellerer Ausbau als beim konventionellen Tiefbau, deutlich geringere Kosten und bis zu 90 Prozent weniger CO2-Emissionen durch reduzierten Materialeinsatz und Baustellenverkehr. Für die Bevölkerung bedeutet das: weniger Lärm, weniger Einschränkungen und am Ende der Bauphase schnelleres Internet.

Für Stiegeler ist die Kooperation mit Fiber Europe ein weiterer Schritt, die digitale Infrastruktur im ländlichen Raum zu stärken. Schon heute versorgt das Unternehmen 85.000 Haushalte und Unternehmen in Baden-Württemberg mit Highspeed-Internet. Der Einsatz innovativer Methoden wie dem Stufenschleifverfahren zeigt, dass der Schwarzwald nicht nur landschaftlich, sondern auch digital Spitze ist.

Bürgermeister Ulrich Krieger:
„Stadenhausen profitiert gleich doppelt: leistungsstarkes Internet für die Zukunft und eine Bauweise, die Rücksicht auf unsere Gemeinschaft nimmt.“

Vier Stiegeler-Gemeinden sind jetzt „Gigabitkommune@BW“

Brigachtal, Gütenbach, Blumberg und Herrischried erhalten Landespreis für digitale Infrastruktur. Die digitale Zukunft ist im Schwarzwald angekommen: Gleich vier Kommunen aus dem Stiegeler-Versorgungsgebiet tragen seit Juli 2025 offiziell den Titel „Gigabitkommune@BW“. Bei der feierlichen Preisverleihung in Stuttgart zeichnete Digitalisierungsminister Thomas Strobl 55 baden-württembergische Gemeinden aus, die heute schon flächendeckend mit gigabitfähigen Netzen versorgt sind.

Regionale Stärke, die verbindet
„Als regionaler Internetanbieter aus dem Schwarzwald ist es unser Ziel, leistungsstarke Datenverbindungen gerade auch im ländlichen Raum zu ermöglichen und dadurch unsere Region zu stärken“, erklärt Felix Stiegeler, Geschäftsführer der Stiegeler Internet Service GmbH. „Wir freuen uns sehr, dass wir als Netzbetreiber einen Beitrag zur zukunftsfähigen Internetversorgung in Brigachtal, Gütenbach, Blumberg und Herrischried leisten dürfen.“

Die vier Kommunen haben in den vergangenen Jahren konsequent in ihre digitale Infrastruktur investiert – unterstützt durch öffentliche Förderprogramme von Bund und Land. Heute profitieren Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen von Internetgeschwindigkeiten bis zu 1.000 MBit/s und einer Netzabdeckung, die auch im ländlichen Raum Maßstäbe setzt.

Wenn Ausbau auf Nutzung trifft
Besonders erfreulich: Die Glasfaseranschlüsse werden aktiv genutzt. Im Schnitt haben sich bereits über 55 Prozent aller Haushalte in den vier Gemeinden für einen aktiven Glasfaseranschluss entschieden – ein deutliches Signal für den Erfolg der kommunalen Ausbauprojekte.

„Man merkt den Unterschied, wenn ein Gebäude auf Glasfaser umgestellt wird“, sagt Bürgermeister Christian Dröse aus Herrischried. „Die Bürgerinnen und Bürger haben lange darauf gewartet – und sind dankbar, dass es nun so weit ist.“

Auch Gütenbachs Bürgermeisterin Lisa Hengstler freut sich über die Auszeichnung: „Der Award ist eine tolle Gelegenheit, der Öffentlichkeit zu zeigen, was wir gemeinsam erreicht haben. Für unsere Bürgerinnen und Bürger wie auch für die Unternehmen ist die zukunftsfähige Infrastruktur ein wichtiger Standortvorteil.“

Gemeinsam für die digitale Zukunft – Stiegeler unterzeichnet Glasfaserpakt Baden-Württemberg

Engagement für eine starke digitale Infrastruktur
Als regionaler Internetanbieter ist es unser Ziel, die digitale Infrastruktur in Südwestdeutschland nachhaltig zu stärken und den Menschen im ländlichen Raum zuverlässige Highspeed-Verbindungen zu bieten. Seit vielen Jahren treiben wir deshalb den Ausbau moderner Glasfasernetze aktiv voran – und stehen Gemeinden, Landkreisen und Verbänden in der Region als verlässlicher Partner bei der Breitbandversorgung zur Seite.

Allein im laufenden Jahr investiert Stiegeler rund 11 Millionen Euro in den Glasfaserausbau und errichtet derzeit eigenwirtschaftlich neue Netze – unter anderem in Schallstadt-Mengen, Eggingen, Küssaberg und im Horber Ortsteil Mühlen. Weitere Ausbauprojekte in Baden-Württemberg sind bereits in Planung.

Neben den eigenwirtschaftlichen Projekten übernehmen wir auch als Netzbetreiber und strategischer Partner Verantwortung in zahlreichen kommunalen Glasfaserprojekten – etwa im Schwarzwald-Baar-Kreis, im Kreis Calw oder im Landkreis Freudenstadt.

Unterzeichnung_Glasfaserpakt_BW_@Franziska-Kaufmann

Ein starkes Signal aus Stuttgart
Mit der Unterzeichnung des Glasfaserpakts Baden-Württemberg hat Stiegeler sein Engagement nun auch offiziell bekräftigt. Am 17. Juli 2025 war Geschäftsführer Felix Stiegeler gemeinsam mit 23 weiteren Akteuren beim baden-württembergischen Digitalisierungsministerium in Stuttgart zu Gast, um gemeinsam mit Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl den Pakt feierlich zu unterzeichnen. Ziel des Bündnisses: die Rahmenbedingungen für einen schnellen, flächendeckenden Glasfaserausbau im Land zu verbessern – durch enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Kommunen und Wirtschaft.

Unterzeichnung_Glasfaserpakt_BW_@Franziska-Kaufmann

Ein Bündnis für bessere Ausbaubedingungen
Der Glasfaserpakt ist eine gemeinsame Initiative der Landesregierung, kommunaler Landesverbände, Telekommunikationsunternehmen und Branchenverbände.
Er steht für das gemeinsame Ziel, Baden-Württemberg mit einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur auszustatten. „Der Glasfaserpakt ist ein starkes Bündnis aller am landesweiten Breitbandausbau beteiligten Akteure“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Unterzeichnung in Stuttgart. „Für Millionen Menschen, Unternehmen, Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen und Behörden ist schnelles Internet kein Luxus, sondern Lebenselixier. Den Ausbau schaffen wir nur im Team.“