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Success Stories

Erfolgsgeschichte B-Energy

Wie ein junges Spezialistenteam mit digitalen Prozessen und FiberPLUS von Stiegeler gegen große Marktteilnehmer antritt.
B-Energy ist ein junges Unternehmen mit Start-up-Charakter. 2023 von Nico Bühler während seines Studiums gegründet, richtete es sich 2025 neu auf Gebäudeautomation sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik aus. Heute entwickelt ein kleines Team junger Spezialisten Lösungen für komplexe Gebäudetechnik. Um bei Reaktionszeit, Leistung und Kosten mit größeren Marktteilnehmern mithalten zu können, setzt das junge Unternehmen auf kurze Wege, konsequent digitale Prozesse und eine Infrastruktur, die Fernzugriffe zuverlässig möglich macht.

Reaktionszeit als Erfolgsfaktor
Wenn bei einem Kunden die Gebäudetechnik nicht so funktioniert wie geplant, kann Zeit schnell teuer werden. Bei B-Energy beginnt die Fehlersuche deshalb möglichst schon während des Telefonats: Über gesicherte Verbindungen greifen die Spezialisten aus der Ferne auf die Anlage zu. Hinter dieser Reaktionsgeschwindigkeit steckt ein bewusst schlank organisiertes Geschäftsmodell. Das junge Unternehmen will nicht durch Größe konkurrieren, sondern durch Spezialisierung und Effizienz – und ist dafür auf eine zuverlässige digitale Infrastruktur angewiesen.

Der Techniker ist schon auf der Anlage
Ein Kunde ruft an, weil es eine Störung oder Änderungsbedarf an seiner Gebäudetechnik gibt. Während das Gespräch noch läuft, kann sich das Team von B-Energy im Idealfall bereits auf die betreffende Anlage aufschalten. Statt zunächst einen Termin zu koordinieren und einen Techniker auf die Straße zu schicken, beginnt die Analyse direkt.

Für ein großes Unternehmen mag eine eingesparte Fahrt zunächst nach einem kleinen Effizienzgewinn klingen. Für ein kleines Team sieht die Rechnung anders aus. Jede Stunde, die nicht auf der Straße verbracht wird, steht für Planung, Programmierung oder Kundenprojekte zur Verfügung.

Genau darin sieht B-Energy einen Teil seiner Wettbewerbsstrategie.
Die Wurzeln des heutigen Unternehmens reichen in den Sommer 2023 zurück. Geschäftsführer Nico Bühler gründete während seines Studiums zunächst einen Betrieb für Photovoltaikanlagen. 2025 folgte eine Neuausrichtung. Heute konzentriert sich B-Energy auf Gebäudeautomation sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik – kurz MSR. Das Unternehmen plant und programmiert Automationslösungen unter anderem für Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Energieanlagen. Auch die aktuelle Unternehmenswebsite beschreibt diesen Fokus auf individuelle Lösungen für Gewerbe-, Industrie- und anspruchsvolle Funktionsgebäude.
Standardlösungen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. „Bei uns wird kein Schaltschrank zweimal gefertigt“, sagt Bühler im Interview. B-Energy begleitet Projekte von der Planung und Schaltplanerstellung über Programmierung und Inbetriebnahme bis zur späteren Wartung. Gerade bei komplexen Anlagen werde das Team deshalb teilweise bereits von Ingenieurbüros oder Generalübernehmern in die Planungsphase eingebunden.

Ein kleiner Anbieter in einem etablierten Markt
Gebäudeautomation ist längst kein Randthema der Gebäudetechnik mehr. Allein im VDMA-Fachverband „Automation + Management für Haus + Gebäude“ sind rund 70 Hersteller von Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen, Gebäudeautomationssystemen und Gebäudemanagement-Dienstleistungen organisiert. Zusammen erwirtschaften diese Unternehmen nach Angaben des Verbandes etwa 1,5 Milliarden Euro Umsatz.

Auch die regulatorischen Anforderungen steigen
Nach § 71a des Gebäudeenergiegesetzes müssen bestimmte Nichtwohngebäude mit Heizungs- beziehungsweise kombinierten Heizungs- und Lüftungsanlagen oder Klimaanlagen von mehr als 290 Kilowatt Nennleistung mit Systemen zur Gebäudeautomatisierung und -steuerung ausgestattet sein.

Gleichzeitig verschiebt sich der technische Fokus
Gebäude sollen nicht lediglich gesteuert, sondern zunehmend anhand von Betriebs-, Nutzungs- und Energiedaten optimiert werden. Eine aktuelle dena-Untersuchung beschäftigt sich beispielsweise mit dem Potenzial KI-basierter Energiemanagementsysteme und Flexibilitäten in Nichtwohngebäuden.

B-Energy trifft damit auf einen etablierten Markt, in dem große Anbieter ebenso aktiv sind wie spezialisierte Mittelständler. Für ein junges Unternehmen stellt sich deshalb eine entscheidende Frage: Wie kann ein kleines Team wirtschaftlich mit größeren Strukturen konkurrieren?

Der Größennachteil wird zum Organisationsprinzip
B-Energy versucht nicht, die Strukturen großer Anbieter nachzubauen. Im Interview beschreibt Bühler stattdessen ein Unternehmen mit kurzen Entscheidungswegen: Gibt es bei einem Projekt eine technische Frage, sitzt der zuständige Planer unter Umständen direkt im selben Raum. Lange Abstimmungsketten sollen vermieden werden. Nahezu alle internen Prozesse – von Rechnungen und Verträgen bis zu Schaltplänen – sind digital organisiert.

Diese Struktur ist nicht nur Teil der Unternehmenskultur. Sie hat eine wirtschaftliche Funktion. „Wir als so kleines Unternehmen müssen mit Bigplayern konkurrieren und da sind wir einfach durch Effizienz extrem konkurrenzfähig“, sagt Nico Bühler.

Dabei benennt er einen entscheidenden Kostenfaktor: Arbeitszeit. Insbesondere bei öffentlichen Aufträgen stehe ein junges Unternehmen unter erheblichem Preisdruck. B-Energy versucht deshalb, nicht an der fachlichen Leistung zu sparen, sondern unproduktive Zeit zu reduzieren.

Fernwartung ist dafür ein gutes Beispiel. Können Störungen aus der Ferne analysiert oder behoben werden, entfällt möglicherweise eine längere Anfahrt. Das senkt nicht automatisch jeden Projektpreis, verschafft einem kleinen Team aber mehr produktive Stunden und ermöglicht schnellere Reaktionen. Effizienz wird so zur Antwort auf fehlende Größe.

Wenn die Internetverbindung Teil der Wertschöpfung wird
Genau an diesem Punkt bekommt die digitale Infrastruktur eine andere Bedeutung. Viele Kundenanlagen von B-Energy verfügen über eine Fernanbindung. Dabei baut das Unternehmen über Firewalls gesicherte IPsec-VPN-Verbindungen zu separierten Netzen der Gebäudeleittechnik auf. Über diese Verbindung können Anlagen überwacht, angepasst oder im Störungsfall geprüft werden. IT und klassische Gebäudetechnik wachsen damit zusammen.

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik behandelt Gebäudeautomation als eigene Infrastruktur und ordnet Anlagen- und Raumautomation funktional in die Welt der Operational Technology ein. Je stärker Gebäudesysteme vernetzt werden, desto relevanter wird daher neben Funktionalität auch die Absicherung der Schnittstellen.

Stabile Leistung für parallele Prozesse
Für B-Energy ist dabei vor allem Zuverlässigkeit entscheidend. Frühere Erfahrungen mit Satellitenverbindungen brachten nach Aussage des Unternehmens wiederkehrende Unterbrechungen mit sich; bei Kupferanschlüssen stieß die verfügbare Leistung bei mehreren parallelen Verbindungen an Grenzen.

Stiegeler schafft die Basis für sichere Fernzugriffe
Am Standort Donaueschingen kam deshalb eine Glasfaseranbindung von Stiegeler zum Einsatz. Technisch besonders relevant war für B-Energy die feste IP-Adresse: Sie gibt Servern und Firewall-Verbindungen einen dauerhaft erreichbaren Endpunkt und ermöglicht damit die für B-Energy wichtigen Fernzugriffe.

„Die feste IP war quasi der Dreh- und Angelpunkt von allem“, heißt es im Interview.

Der wirtschaftliche Effekt zeigt sich im Alltag: Der Kunde meldet sich, das Team kann auf die Anlage zugreifen, die Analyse beginnt ohne zusätzliche Fahrt. Arbeitszeit wird dort eingesetzt, wo sie Wert schafft.

Vom 0Mbts zur produktiven leistungsstarken Verbindung
Der Einzug am neuen Standort erfolgte kurzfristig – die passende Internetanbindung musste deshalb ebenso schnell folgen. Für B-Energy war das besonders wichtig, denn Serverzugriffe, Telefonie und sichere Verbindungen zu Kundenanlagen sind feste Bestandteile des täglichen Betriebs.

Kurze Wege, schnelle Anbindung
Nach dem Vertragsabschluss lag der zunächst vorgesehene Anschlusstermin laut Interview mehrere Wochen in der Zukunft. Über den direkten Kontakt zu unserem Leiter des Geschäftskundenvertriebs, Niki Gehlen wurde die Umsetzung anschließend beschleunigt: Innerhalb von sieben Tagen konnte ein Technikertermin organisiert, und die anbindung umgesetzt werden. Auch die abschließende Konfiguration erfolgte gemeinsam mit dem technischen Support Team von Stiegeler. Rund zehn Tage nach der Abstimmung war der Standort in Donaueschingen angebunden.

Wachsen, ohne schwerfällig zu werden
B-Energy will wachsen – allerdings nicht um jeden Preis. Zwei weitere Mitarbeitende seien konkret in Aussicht, sagt Bühler im Interview. Danach solle das Unternehmen zunächst bewusst überschaubar bleiben. Einen „Wasserkopf“ wolle man vermeiden.

Interessanter als reine Größe ist für das Team die Frage, welche Aufgaben künftig online lösbar werden. B-Energy sieht insbesondere in der Verbindung von Gebäudeautomation, IT und Cybersecurity Potenzial. Auch KI-basierte Regelstrategien könnten langfristig eine Rolle spielen: Systeme könnten beispielsweise Nutzungsprofile berücksichtigen und Heizungs- oder Lüftungsanlagen stärker nach dem tatsächlichen Bedarf eines Gebäudes steuern. Das Unternehmen möchte dabei weiterhin komplexe Einzelprojekte statt standardisierter Massenlösungen bearbeiten.

Das Unternehmen möchte dabei weiterhin komplexe Einzelprojekte statt standardisierter Massenlösungen bearbeiten
Vielleicht liegt genau darin die bemerkenswerteste Parallele zwischen Unternehmensorganisation und digitaler Infrastruktur: Beides soll nicht möglichst groß sein. Es muss zuverlässig funktionieren. Für B-Energy kann ein kleines Team dadurch Leistungen erbringen, für die andernorts deutlich größere Strukturen notwendig sind.

Und Glasfaser wird von einem Produkt mit hoher Bandbreite zu etwas wesentlich Interessanterem: zu einem Werkzeug, mit dem ein kleines Unternehmen seine Geschwindigkeit auch wirtschaftlich ausspielen kann.

IM GESPRÄCH

„Wir wollen wachsen, aber schlank bleiben“ Geschäftsführer Nico Bühler spricht darüber, wie B-Energy mit einem kleinen Team gegen etablierte Anbieter antritt, welche Rolle digitale Prozesse dabei spielen und wohin sich das Unternehmen entwickeln soll.

Redaktion: Herr Bühler, was unterscheidet B-Energy von größeren Wettbewerbern?
NICO BÜHLER: Wir sind ein kleines, agiles Team mit sehr kurzen Wegen. Wenn eine technische Frage auftaucht, sitzt der zuständige Planer oft direkt nebenan. Große Abstimmungsschleifen wollen wir bewusst vermeiden. Wir als so kleines Unternehmen müssen mit Bigplayern konkurrieren und da sind wir einfach durch Effizienz extrem konkurrenzfähig.

Redaktion: Welche Rolle spielt Digitalisierung dabei?
NICO BÜHLER: Wir haben eigentlich keinen Prozess mehr, der nicht digital ist. Rechnungen, Verträge und Schaltpläne werden digital verarbeitet. Viele Kundenanlagen betreuen wir zudem aus der Ferne. Über gesicherte VPN-Verbindungen können wir direkt auf die Gebäudeleittechnik zugreifen und bei Störungen schnell reagieren.

Redaktion: Warum ist dafür die Internetanbindung so wichtig?
NICO BÜHLER: Für uns zählt vor allem die Stabilität. Serverzugriffe und Fernwartung müssen zuverlässig funktionieren. Am Standort Donaueschingen nutzen wir deshalb FiberPLUS von Stiegeler. Entscheidend ist die feste IP-Adresse: Die feste IP war quasi der Dreh- und Angelpunkt von allem. Sie ermöglicht dauerhaft erreichbare Server- und Firewall-Verbindungen und damit sichere Fernzugriffe.

Redaktion: Was bedeutet das für Ihre Kunden?
NICO BÜHLER: Wenn ein Kunde anruft, können wir uns direkt auf die Anlage aufschalten und mit der Analyse beginnen. Das spart Anfahrten und wertvolle Arbeitszeit. Gerade für ein kleines Team wird eine zuverlässige Verbindung damit zum Faktor für Reaktionsgeschwindigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Redaktion: Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit Stiegeler erlebt?
NICO BÜHLER: Beim kurzfristigen Bezug des Standorts musste auch die Internetanbindung schnell verfügbar sein. Nach direkter Abstimmung organisierte Stiegeler innerhalb von sieben Tagen einen Technikertermin; rund zehn Tage später waren wir angebunden. In drei Worten? Zuverlässig, kompetent und agil.

Redaktion: Wie geht es mit B-Energy weiter?
NICO BÜHLER: Wir wollen wachsen, aber bewusst schlank bleiben. Der Fokus liegt weiterhin auf komplexen Nischenprojekten, Spezialisierung und Effizienz.

Holzbau, Hightech und Verantwortung: Ein Gespräch mit Lignotrend

Ein Gespräch mit Ralf Harder, dem Marketingleiter von Lignotrend, und Benedikt Albert, Zimmermeister sowie Projektmanager im Klimaholzhaus-Team, über regionale Wertschöpfung, digitale Prozesse und die Bedeutung leistungsfähiger Netze. Holzbau wird oft mit Handarbeit und Tradition assoziiert. Doch bei Lignotrend in Weilheim wird schnell klar: Ohne digitale Prozesse gäbe es viele der innovativen Bauelemente gar nicht. Vom ersten Baumstamm bis zur fertigen Deckentafel ist jeder Schritt vernetzt. Diese ausführliche Interviewfassung vertieft den Fokus auf Digitalisierung und zeigt, wie Holz, Hightech und Verantwortung bei Lignotrend zusammenfinden.

Vom Stamm zum digitalen Rohstoff
Redaktion: Wie beginnt die Wertschöpfungskette bei Lignotrend?
RalfHarder (Leiter Marketing): Der Weg startet nicht am Reißbrett, sondern bereits im Wald: Der Stamm wird im Sägewerk angeliefert und dort mit Laserscannern vermessen. Diese Daten fließen in unser ERP‑System. Jedes Stück Holz ist digital erfasst – von Qualität und Dimension über die spätere Zuordnung zu Produktionschargen. So lassen sich Fichte und Weißtanne aus der Region effizient einsetzen.

Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Unsere Produkte entstehen aus Seitenware, dem flächigen Restholz, das beim Sägen anfällt. Früher kauften wir Bretter zu und klebten sie. Heute produzieren wir die Rohware selbst. Aus der digitalen Vermessung resultieren präzise Dateien, die in CAD‑Programme für Architektur und Statik übernommen werden. Damit beginnt der digitale Prozess lange bevor das erste Brett verklebt wird.

Digitale Planung und Fertigung
Redaktion: Wie geht es nach der Vermessung weiter?
RalfHarder (Leiter Marketing): Die Planung läuft vollständig modellbasiert. Architekturdaten werden digital an unsere Konstruktionsabteilung übergeben, wo man die Elemente zuschneidet und die Rippenstrukturen definiert. Diese Informationen werden in CNC‑Maschinencodes übersetzt. Es gibt keine improvisierten Schnitte mehr vor Ort; das erhöht die Präzision und reduziert Verschnitt. Selbst Abschnitte aus der Produktion werden erfasst, um den Rohstoff effizient zu nutzen.

Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Durch die integrierte Software wissen wir jederzeit, welche Bauteile in welchem Stadium sind. Unsere Systeme erzeugen Bestellvorschläge und schlagen vor, wann welches Material nachproduziert werden sollte. Das hilft uns, bedarfsorientiert zu arbeiten. Ein Beispiel: Früher gab es einen „Mann mit dem Bauch“, der den Wareneinkauf aus Erfahrung steuerte. Heute berechnet das System, wann zehn Paletten einer bestimmten Brettsorte auf Lager sein sollten – der Mensch überprüft, aber die Grundlage ist digital.

Vernetzung der Standorte
Redaktion:
Welche Infrastruktur braucht eine so vernetzte Produktion?
RalfHarder (Leiter Marketing): Wir haben fünf Standorte im Südschwarzwald, darunter die Zentrale in Weilheim und ein Sägewerk in Ibach. Diese Standorte müssen untereinander ständig Daten austauschen: Maschinenprogramme, Lagerbestände, Lieferpläne. Ohne stabile Glasfaseranschlüsse und redundante Server wäre das undenkbar. Fällt eine Datenleitung aus, gerät die Produktion ins Stocken. Deshalb verfügen wir über ausfallsichere Netze und sichern unsere Daten in der Cloud sowie auf lokalen Backup‑Servern. Einige Anwendungen wie Salesforce laufen komplett in der Cloud – und werden mit internen Systemen synchronisiert.

Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Zuverlässige Vernetzung betrifft auch externe Partner. Logistikdienstleister erhalten digitale Lieferscheine, damit das richtige Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Schnittstellen zu Speditionen sind genauso wichtig wie unsere internen Netze. Nur so können wir garantieren, dass Baustellen pünktlich beliefert werden.

Nachhaltige Lieferketten im digitalen Fokus
Redaktion: Wie spielen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen?
RalfHarder (Leiter Marketing): Die EU‑Verordnung über entwaldungsfreie Produkte fordert, dass Holzprodukte nicht von kürzlich entwaldeten Flächen stammen und ab Ende 2026 entsprechende Nachweise vorgelegt werden müssen. Diese Transparenz lässt sich nur digital darstellen: Wir dokumentieren den gesamten Weg des Holzes – vom Waldstück über das Sägewerk bis zum fertigen Element. Durch unsere PEFC‑zertifizierte Lieferkette und die Chain‑of‑Custody‑Zertifizierung erfüllen wir diese Vorgaben schon heute.

Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Digitalisierung hilft auch bei der Materialeffizienz. Wir optimieren Rippengeometrien und akustische Absorptionsflächen mithilfe von Software. Das Ergebnis sind Bauteile, die nur so viel Holz nutzen, wie statisch nötig ist. Damit verstärken wir den CO₂‑Speichereffekt: Ein Kubikmeter Holz bindet ungefähr eine Tonne CO₂. Durch präzise Planung vermeiden wir Verschnitt – das ist Ressourcenschonung in der Praxis.

Redaktion: Sie sprechen von einem „digitalen Zwilling“. Was bedeutet das in der Praxis?
Ralf Harder (Leiter Marketing): Ein digitaler Zwilling ist eine virtuelle Darstellung eines Gebäudes, die mithilfe von BIM‑Daten, Laser‑Scans und Sensordaten erstellt wird. Dieses Modell spiegelt den physischen Bau bis ins Detail wider. Bei Lignotrend beginnt das bereits beim eingehenden Stamm: Er wird digital vermessen, klassifiziert und als Datensatz in die Planung übernommen. Daraus entsteht ein interaktives Modell, das wir kontinuierlich mit Fertigungs‑, Transport‑ und Montageinformationen ergänzen.

Redaktion: Was bringt Ihnen ein solcher Zwilling bei der Zusammenarbeit mit Architekten und Bauherren?
Benedikt Albert (Zimmermeister, Klimaholzhaus): Alle Beteiligten arbeiten am gleichen Modell. Ein digitaler Zwilling ermöglicht schnelleres und leichteres Abstimmen – Änderungen lassen sich jederzeit einpflegen, und man sieht sofort die Auswirkungen auf Statik, Akustik oder Materialbedarf. Studien zeigen, dass virtuelle Modelle insbesondere die Abstimmung zwischen Architekten, Ingenieuren und ausführenden Firmen beschleunigen und die Produktivität steigern.

Redaktion: Welche weiteren Vorteile hat ein digitaler Zwilling im Bauprozess?
Ralf Harder (Leiter Marketing): Mehrere: Er erleichtert das Ressourcenmanagement, weil die Lieferkette harmonisiert wird – das richtige Material trifft zum richtigen Zeitpunkt ein. Außerdem lässt sich der Baufortschritt aus der Ferne überwachen, und die Beteiligten können fundiertere Entscheidungen treffen, weil das Modell alle relevanten Daten in Echtzeit bündelt. Für uns bedeutet das: weniger Verschnitt, weniger Fehler, schnellere Produktion – und für die Bauherren ein präziseres Ergebnis.

Redaktion: Lässt sich so ein Modell wirklich flexibel anpassen?
Ralf Harder (Leiter Marketing): Ja. Wenn ein Bauherr kurz vor Produktionsstart eine Änderung wünscht, passt unser Planer die Geometrie im digitalen Zwilling an. Das System aktualisiert daraufhin automatisch die CNC‑Daten für unsere Maschinen und generiert neue Stücklisten. Diese Fähigkeit, Änderungen ohne Verzögerung umzusetzen, unterscheidet uns im Markt und macht den Holzbau auch bei anspruchsvollen Projekten konkurrenzfähig.

Lignotrend zeigt, wie digitaler Holzbau im ländlichen Raum funktionieren kann: Der Rohstoff stammt aus der Region, die Verarbeitung erfolgt auf modernsten Maschinen, und jeder Schritt wird digital begleitet. Die Kombination aus vernetzten Standorten, Cloud‑gestützten Systemen und nachhaltiger Lieferkette ermöglicht nicht nur präzise Produkte, sondern auch Transparenz gegenüber Kunden und Gesetzgebern. Digitalisierung ist für das Unternehmen kein Schlagwort, sondern der Kern einer Verantwortungskultur, die Materialeffizienz, Klimaschutz und Service vereint.

Digitale Lebensader der Gesundheitsversorgung

Kommunikationsberater Thilo Jakob spricht über die Bedeutung der Digitalisierung in der Medizin.

Freiburg als Gesundheitsregion – Vernetzung und Innovation

Redaktion: Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, das diese Vernetzung in unserer Region verdeutlicht?

THILO JAKOB: Freiburg ist dafür besonders anschaulich. Die Stadt vereint exzellente medizinische Infrastruktur mit einer präventionsorientierten Gesundheitskultur. Rund 27 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Freiburg arbeiten im Gesundheitswesen – das macht die Stadt zur heimlichen Gesundheitshauptstadt Deutschlands. Das Universitätsklinikum Freiburg gilt auch in puncto Digitalisierung als Leuchtturm. Getragen wird diese geballte Gesundheitskompetenz aber auch von Menschen, die Medizin weiterdenken – wie Prof. Dr. med. Michael Müller. Als Chefarzt der Klinik für Anästhesie-, Intensiv- und Notfallmedizin im St. Josefskrankenhaus, dem größten Notarztstandort Baden- Württembergs, setzt er sich seit Jahren für ein Thema ein, bei dem jede Sekunde zählt: die Überlebenschancen beim plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand.

Digitale Vernetzung in der Fläche – das Dreiland-Klinikum Lörrach

Redaktion: Wie sieht es in der Region rund um Freiburg aus?

THILO JAKOB: Auch außerhalb der Stadtregion zeigt sich die Bedeutung digitaler Infrastruktur. Das Dreiland- Klinikum Lörrach setzt Maßstäbe in der modernen, digital unterstützten Versorgung. Ein flächendeckendes WLAN, rund 1.400 Access Points und ein eigenes 5G-Netz ermöglichen eine stabile Verbindung für Patienten und Mitarbeiter. Gleichzeitig ist die IT-Infrastruktur „cloud-ready“, sodass Daten ortsunabhängig verfügbar sind und sektorenübergreifend genutzt werden können. Die digitale Infrastruktur des Dreiland-Klinikums begleitet Patienten vom ersten Kontakt über stationäre Behandlungen bis zur Nachsorge. Patientenportale erlauben Online- Terminvereinbarungen, digitale Zweitmeinungen und die Nachverfolgung des Behandlungsverlaufs. Telemedizinische Konsultationen reduzieren lange Wege und beschleunigen Entscheidungen. Hochspezialisierte Expertise kann über digitale Netzwerke in die regionale Versorgung eingebunden werden. Das Ärzteteam vor Ort greift auf Spezialwissen zu, bespricht Fälle digital oder wertet Diagnostik gemeinsam aus. So wird Spitzenmedizin auch außerhalb großer Stadtgebiete wohnortnah verfügbar – eine entscheidende Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse in einer Demokratie.

Redaktion: Herr Jakob, warum ist schnelles Internet für die Medizin heute so entscheidend?

THILO JAKOB: In der heutigen Wissensgesellschaft entsteht Wertschöpfung nicht allein durch das Vorhandensein von Wissen, sondern durch seine Vernetzung. Gerade medizinisches Wissen wächst exponentiell: Studien, Laborwerte, Bilddaten und Erfahrungswissen entstehen täglich in großer Menge. Kein Arzt, keine Pflegekraft und keine Einrichtung kann dieses Wissen allein vollständig nutzen. Erst wenn diese Informationen systematisch zusammengeführt werden – zwischen Kliniken, Praxen, Pflege, Forschung und Patienten – entstehen wertschöpfende Ideen und Innovationen. Ohne leistungsfähige Netze bleibt Wissen lokal begrenzt und kann nicht in Echtzeit genutzt werden. Leistungsstarke digitale Infrastrukturen dagegen ermöglichen es, medizinisches Wissen ortsunabhängig, schnell und effizient zu teilen und anzuwenden.

Redaktion: Und für die Mitarbeiter?

THILO JAKOB: Mitarbeiter erleben eine effizientere, entlastende Arbeitsumgebung. Tablets am Patientenbett für die digitale Visite und ortsunabhängiger Zugriff auf alle relevanten Daten reduzieren Laufwege und Bürokratie. Diagnosen und Therapien können schneller abgestimmt werden. Diese Infrastruktur schafft Flexibilität und ist ein klarer Standortvorteil für Fachkräfte, die moderne, digital unterstützte Arbeitswelten erwarten.

Von der Verarbeitung von Information hin zur Vernetzung

Redaktion: Sie haben Ihr Berufsleben in der IT-Branche der 80er-Jahre begonnen. Wie hat sich die Bedeutung der IT für die Gesundheitswirtschaft verändert?

THILO JAKOB: Zu Beginn des IT-Zeitalters lag der Wertschöpfungshebel vor allem in der effizienten Verarbeitung von Informationen. Heute steht die Vernetzung von Informationen im Zentrum. Die Qualität der medizinischen Versorgung hängt heute entscheidend davon ab, wie gut Wissen vernetzt und digital nutzbar gemacht wird. Oft unterschätzt wird, dass in der Wissensgesellschaft die Qualität der Vernetzung auch in der direkten Zusammenarbeit von Menschen den zentralen Erfolgsfaktor darstellt.

Redaktion: Wenn Sie es auf eine zentrale Botschaft zuspitzen: Welche Rolle spielt schnelles Internet in der Medizin?

THILO JAKOB: Schnelles Internet ist die Lebensader der modernen Medizin. Es ermöglicht, Wissen zu vernetzen, digitale Anwendungen einzusetzen und wohnortnahe Spitzenmedizin zu realisieren. Ohne diese Infrastruktur kann die Medizin der Zukunft ihr Potenzial nicht entfalten. Wer in digitale Netze investiert, sichert bessere Diagnosen, präzisere Therapien, effizientere Prozesse und letztlich die Lebensqualität der Menschen – für Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die gesamte Gesellschaft.

Der Kern vom Kern

Redaktion: Wenn Sie es auf eine zentrale Botschaft zuspitzen: Welche Rolle spielt schnelles Internet in der Medizin?

Thilo Jakob: Schnelles Internet ist die Lebensader der modernen Medizin. Es ermöglicht, Wissen zu vernetzen, digitale Anwendungen einzusetzen und wohnortnahe Spitzenmedizin zu realisieren. Ohne diese Infrastruktur kann die Medizin der Zukunft ihr Potenzial nicht entfalten. Wer in digitale Netze investiert, sichert bessere Diagnosen, präzisere Therapien, effizientere Prozesse und letztlich die Lebensqualität der Menschen – für Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die gesamte Gesellschaft.

ÜBER THILO JAKOB

Mit seinem vor 20 Jahren gegründeten Unternehmen „Thilo Jakob | HEALTH CARE TO MARKET“ in Bad Krozingen begleitet Thilo Jakob Krankenhäuser bei der Entwicklung und Umsetzung systematischer Kommunikationskonzepte. Vor seiner Tätigkeit in der Gesundheitswirtschaft war er langjährig in Führungspositionen bei Marktführern der Investitionsgüterbranche und Konsumgüterbranche tätig.

 

Success Story: Hotel Vier Jahreszeiten

Interview mit Otto Lindner, Geschäftsführer des Hotel Vier Jahreszeiten am Schluchsee

Herr Lindner, Sie haben die Leitung des größten Resorthotels im Schwarzwald übernommen.
Was bedeutet das für Sie?
„Ich habe die Nachfolge von Helmut W. Schweimler übernommen, der das Haus jahrzehntelang geführt hat und Ende des Jahres ausscheiden wird. Zuvor war ich fast 40 Jahre Vorstandsvorsitzender der Lindner Hotels AG in Düsseldorf. Für mich ist es eine große und zugleich inspirierende Aufgabe, ein traditionsreiches Haus dieser Größe zukunftsfähig auszurichten und in zentralen Bereichen konsequent zu digitalisieren. Ich sehe darin weniger eine Last, sondern vor allem die Chance, das Resort in eine neue Ära zu führen.“

Wie war die Situation vor dem wechsel auf Glasfaser von Stiegeler?
„Zu wenig Bandbreite, zu wenig Stabilität. Ein 16-MBit-Anschluss und zusätzliche Provisorien reichten einfach nicht. In Spitzenzeiten nutzten unsere Gäste mehrere Geräte gleichzeitig – für Streaming, Videocalls, Cloud. Das Netzwerk war überfordert, instabil und damit weit von unserem Anspruch entfernt.“

Was hat sich durch die Zusammenarbeit mit Stiegeler geändert?
„Wir sind heute nicht nur schnell, sondern auch sicher angebunden. Mit 2,5 GBit/s Glasfaser und einer doppelten Leitung von beiden Seiten des Hauses verfügen wir über ein Netz, das Stabilität garantiert. Das Gold Service Level Agreement stellt sicher, dass im Ernstfall binnen vier Stunden eine Entstörung erfolgt. Gleichzeitig sind Gäste- und Betriebs-Netz strikt voneinander getrennt, sowohl physisch als auch logisch. So bleiben sensible Systeme wie Buchhaltung, Payment und interne Workflows geschützt und abgeschirmt vom öffentlichen Datenverkehr, der Hotelbetrieb stabil und sicher. Für uns bedeutet das: Wir können unsere Systeme bedenkenlos digital umstellen von Reservierung bis Check-out. Ende des Jahres wird dafür unsere komplette Front-Office-Software modernisiert.“

Was wurde technisch umgesetzt?
Stiegeler hat das Haus von zwei Seiten mit Glasfaser bis ins Gebäude angebunden, symmetrisch mit 2,5 GBit/s, sodass wir bei einem Ausfall immer abgesichert sind. Der Übergabepunkt liegt am APL im Keller, von dort wurde die interne Struktur mehrstufig ausgebaut. Zusätzlich hat Stiegeler für uns ein 10-GBit-Interface vorbereitet, damit wir künftig problemlos wachsen können. Im Zuge dieser Digitalisierung wurde das WLAN komplett neu aufgestellt: Rund 300 Access Points wurden installiert, die für eine lückenlose Abdeckung vom Gästezimmer über Tagungsräume bis zum Wellnessbereich sorgen. Statt vieler Insellösungen können wir nun ein durchgängiges WLAN und bei Bedarf auch separate, geschützte Tagungs-SSIDs (z. B. Behörden/Bundeswehr) unseren Gästen zur Verfügung stellen.

Was ändert sich sichtbar für Gäste?
"Viele Services funktionieren heute direkt im Browser, ganz ohne App-Download. Ganz dem Motto „use your own device“. Gäste buchen Wellness-Termine oder sportliche Aktivitäten unkompliziert über den Webshop. Auch das Streamen eigener Inhalte auf dem Zimmer-TV ist möglich. Das
Ergebnis: weniger Wege für die Gäste und keine Wartezeiten und ein Aufenthalt, der so bequem und transparent ist, wie man es aus dem Alltag längst gewohnt ist."

Und hinter den Kulissen?
"Wir führen ein neues Front-Office-System ein, digitalisieren die Buchhaltung und automatisieren Routinen. Ziel ist nicht Digitalisierung um jeden Preis, sondern die Balance: Convenience für Gäste und Effizienz für Teams. Technik soll Freiräume schaffen, damit Service persönlich bleibt."

Ihr Ausblick?
"Mit verlässlichen Glasfasernetzwerken und einem vorbereiteten 10-GBit-Pfad sind wir bestens aufgestellt, um künftige Anforderungen zu meistern. Entscheidend ist, digitale Services intelligent zu verknüpfen – von Reiseplanung und Umbuchungen bis zu Partnerangeboten vor Ort, gemeinsam mit Stiegeler haben wir die Grundlage geschaffen, um Servicequalität neu zu definieren und Gästezufriedenheit nachhaltig zu steigern."

Geschäftsführer Otto Lindner:
„Glasfaser ist die Pflicht – die Kür sind digitale Mehrwerte für unsere Gäste. Entscheidend ist, was wir daraus machen: Ein digitales Erlebnis, das Komfort, Nachhaltigkeit und regionale Qualität verbindet.“

Ulrich Krieger
– Bürgermeister Laufenburg
Ein Meilenstein für unsere Stadt

Der Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ist heute genauso wichtig wie der Ausbau von Straßen oder Energieversorgung. Umso mehr freut es mich, dass wir in Laufenburg gemeinsam mit Stiegeler den nächsten großen Schritt in Richtung Gigabit-Zukunft gehen.

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im Ortsteil Stadenhausen, bei dem das innovative Stufenschleifverfahren erstmals zum Einsatz kam, beginnt nun der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau in der Laufenburger Weststadt. Rund 600 Gebäude in den Bereichen Rappenstein, Berg und Rhina erhalten die Möglichkeit, einen Glasfaser-Hausanschluss zu beantragen – und das zu besonders günstigen Konditionen im Rahmen der Vorvermarktung lief bis zum 31. Oktober 2025.

Der Testlauf in Stadenhausen hat gezeigt, welches Potenzial diese minimalinvasive Bauweise bietet: Die Leerrohre konnten dort innerhalb weniger Tage verlegt werden – ohne große Baustellen, ohne langwierige Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner. Das ist ein entscheidender Vorteil für innerstädtische Gebiete wie unsere Weststadt.

Stiegeler investiert in die digitale Zukunft Laufenburgs
Besonders positiv ist, dass Stiegeler rund 1,8 Millionen Euro eigenwirtschaftlich in den Ausbau investiert. Damit entstehen Ablagen an allen Grundstücksgrenzen, die künftig jedem Haus die Möglichkeit auf einen Glasfaseranschluss bieten. Der Bau der Hausanschlüsse soll ebenfalls noch in diesem Jahr starten. Ich freue mich über das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit mit Stiegeler sowie mit dem Technologiepartner Fiber Europe, der sich auf das Stufenschleifverfahren spezialisiert hat. Das gemeinsame Ziel ist klar: eine flächendeckende, zukunftssichere Versorgung unserer Stadt mit Highspeed-Internet.

Ein Gewinn für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen
Für viele Haushalte bedeutet der Glasfaseranschluss mehr als nur schnelleres Internet: Er schafft neue Möglichkeiten für Homeoffice, digitale Bildung, Telemedizin und Wirtschaft – und erhöht zugleich die Attraktivität unserer Stadt als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Der Ausbau in der Weststadt ist ein echter Meilenstein für Laufenburg. Wir schließen damit bestehende Versorgungslücken und legen die Grundlage für die digitale Zukunft unserer Stadt. Auch für die Oststadt gibt es gute Nachrichten: Hier soll der Baustart voraussichtlich bereits im Oktober erfolgen – zunächst im klassischen Tiefbauverfahren.