
Wissenschaftlich geprüft und für sehr gut befunden: Eine Feldstudie der Hochschule Furtwangen bescheinigt den untersuchten DSL-Anschlüssen im Stiegeler-Netz eine sehr gute und den Glasfaseranschlüssen eine hervorragende Netzqualität. Im Rahmen der Studie wurden sowohl Glasfaser- als auch DSL-Anschlüsse im Stiegeler-Netz auf ihre Leistungsfähigkeit und Stabilität untersucht. Das Ergebnis: Beide Technologien überzeugten mit hoher Qualität. Besonders die Glasfaseranschlüsse punkteten mit hohen Geschwindigkeiten, stabiler Datenübertragung und großen Leistungsreserven.
Wissenschaftliche Untersuchung der Netzqualität im Stiegeler-Netz
Wie schnell und zuverlässig ist die Internetverbindung im Alltag? Dieser Frage gingen Lennard Anders und Prof. Dr. Jürgen Anders von der Hochschule Furtwangen im Rahmen einer wissenschaftlichen Feldstudie nach. Insgesamt wurden acht Glasfasermesspunkte (Fiber to the Home, kurz FTTH) und fünf DSL-Anschlüsse im Stiegeler-Netz untersucht. Über einen Zeitraum von jeweils einer Woche wurden die Messpunkte alle 30 Minuten auf verschiedene Qualitätsmerkmale geprüft. Dabei standen insbesondere die Geschwindigkeit, die Stabilität der Datenübertragung sowie die Reaktionszeiten der Internetverbindung im Fokus.
Glasfaser überzeugt mit hohen Geschwindigkeiten und stabiler Leistung
Die Ergebnisse der Untersuchung bescheinigen sowohl den DSL- als auch den Glasfaseranschlüssen eine sehr hohe Netzqualität. Besonders deutlich zeigte sich der Vorteil der Glasfasertechnologie jedoch bei den verfügbaren Bandbreiten: Die untersuchten regulären Glasfaseranschlüsse erreichten Downloadgeschwindigkeiten zwischen 850 und 906 MBit/s und Uploadgeschwindigkeiten zwischen 182 und 456 MBit/s. Bei DSL lagen die gemessenen Werte zwischen 45,9 und 199 MBit/s im Download sowie zwischen 9,33 und 31,2 MBit/s im Upload. Damit bot Glasfaser ein Vielfaches der bei DSL verfügbaren Übertragungskapazität. Diese Reserve ist im Alltag entscheidend: Wenn mehrere Personen gleichzeitig streamen, an Videokonferenzen teilnehmen oder große Dateien übertragen, teilen sich alle Anwendungen die verfügbare Bandbreite eines Anschlusses. Je höher diese ist, desto mehr Leistungsreserven stehen für die gleichzeitige Nutzung zur Verfügung.
Neben den hohen Geschwindigkeiten überzeugte Glasfaser aber auch durch eine konstant hohe Leistung. Über den gesamten Messzeitraum blieben die Übertragungsraten sehr stabil. Weder in den Abendstunden noch am Wochenende waren gemeinsame Leistungseinbrüche erkennbar. Auch bei untersuchten digitalen Großereignissen, die potenziell mit einer erhöhten Internetnutzung einhergehen – z. B. einem Champions-League-Spieltag – blieb die Netzqualität stabil.
Niedrige Ping- und Jitterwerte für eine zuverlässige Internetverbindung
Doch nicht nur die Download- und Uploadgeschwindigkeiten entscheiden über die Qualität einer Internetverbindung. Ebenso wichtig sind die Reaktionszeit und deren Schwankungen, die durch die sogenannten Ping- und Jitterwerte erfasst werden. Der Ping beschreibt die Zeit, die ein Datenpaket für den Weg zu einem Server und zurück benötigt. Je niedriger dieser Wert, desto schneller reagiert die Internetverbindung – beispielsweise bei Videokonferenzen oder Online-Gaming. Der Jitter gibt an, wie stark diese Reaktionszeiten schwanken. Niedrige Jitterwerte sorgen für eine gleichmäßige Datenübertragung und sind insbesondere bei Videotelefonie und anderen Echtzeitanwendungen von Vorteil.
Auch hier erzielten beide Technologien sehr gute Ergebnisse: Bei Glasfaser lagen die Pingwerte zwischen 7,22 und 10,10 Millisekunden, bei DSL zwischen 9,17 und 16,40 Millisekunden. Auch die Jitterwerte waren bei beiden Anschlussarten niedrig. Der entscheidende Vorteil von Glasfaser liegt somit in der Kombination aus hohen Download- und Uploadgeschwindigkeiten, geringen Schwankungen der Übertragungsleistung, niedrigen Ping- und Jitterwerten sowie einer stabilen Verbindung auch bei hoher gleichzeitiger Nutzung.
Herausragende Netzqualität – Glasfaser bietet zusätzliche Leistungsreserven
Die wissenschaftliche Untersuchung bestätigt die hohe Qualität der untersuchten Internetanschlüsse im Stiegeler-Netz. Während bereits DSL mit guten Ergebnissen überzeugte, zeigte Glasfaser ihre besonderen Stärken in der Kombination aus hohen Geschwindigkeiten, niedrigen Reaktionszeiten und einer konstanten Übertragungsleistung. Damit bietet die Technologie auch dann große Leistungsreserven, wenn mehrere datenintensive Anwendungen gleichzeitig genutzt werden – etwa beim Streaming, im Homeoffice oder beim Online-Gaming.
Aufgrund der begrenzten Anzahl der untersuchten Messpunkte und der unterschiedlichen Messzeiträume erhebt die Studie keinen Anspruch auf allgemeine Repräsentativität. Dennoch liefert sie einen wissenschaftlich fundierten Einblick in die hohe Leistungsfähigkeit des Stiegeler-Netzes und verdeutlicht zugleich, was Glasfaser so zukunftsfähig macht: Auch bei künftig steigenden Datenmengen und einer zunehmenden gleichzeitigen Nutzung digitaler Anwendungen bietet Glasfaser ausreichend Leistungsreserven.
Die ausführliche wissenschaftliche Studie der Hochschule Furtwangen ist hier abrufbar.





































































